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«Jesus is King»: Verspätetes Album von Kanye West erschienen

Nach zahlreichen kurzfristigen Verschiebungen hat der Rapper Kanye West sein neues Album veröffentlicht. «Jesus is King» erschien am Freitag zunächst im Internet zum Streamen und Kaufen.

Agentur
sda
Samstag, 26. Oktober 2019, 05:53 Uhr Los Angeles
Der Ehemann von Kim Kardashian, Kayne West, hat ein neues Album veröffentlicht. (Archivbild)
Der Ehemann von Kim Kardashian, Kayne West, hat ein neues Album veröffentlicht. (Archivbild)
KEYSTONE/AP Invision/EVAN AGOSTINI

Ursprünglich war «Jesus is King» für Ende September angekündigt gewesen, wurde dann aber immer wieder verschoben.

Bei den elf Songs mit Titeln wie «Follow God», «Closed on Sunday» oder «Jesus is Lord» wird West unterstützt von Kollegen wie Clipse, Ty Dolla $ign, Fred Hammond, Ant Clemons und Kenny G, Produzenten waren unter anderem Timbaland und Mike Dean. Die Lieder haben einen deutlichen Gospeleinschlag, auch ein Chor ist zu hören, dazwischen Wests gewohnter Sprechgesang. Der Ehemann von TV-Sternchen Kim Kardashian hatte seit einiger Zeit an verschiedenen Orten Sonntags-Gottesdienste veranstaltet - eine Mischung aus Konzert und Predigt.

Fans kritisieren

Die ersten Reaktionen waren allerdings gemischt. Zahlreiche Fans zeigten sich auf Twitter beglückt von der Veröffentlichung des Albums. «Amen», schrieb einer. Anderen sahen den ausgeprägten Fokus auf Religion des Albums eher kritisch. «War es das Warten wert?», schrieb eine Kritikerin des «Independent» in einer ersten Rezension. «Ich bin nicht überzeugt.»

«Jesus is King» ist das neunte Studio-Album von West, zuletzt hatte er vor rund anderthalb Jahren «Ye» veröffentlicht. Der 1977 in Chicago geborene Rapper, der mit Ehefrau Kim Kardashian vier Kinder hat, hat bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen und gilt als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Rapper seiner Generation. Immer wieder sorgt er mit seinen Äusserungen und Auftritten aber auch für Irritationen, beispielsweise als er sich zuletzt lange als Fan von US-Präsident Donald Trump ausgab und das danach als Witz bezeichnete.

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