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Ein Endzeit-Monolog mit Tiefgang

Gerade einmal 100 Seiten füllt der neue Roman von Arno Camenisch. Doch die Weltbetrachtungen des Schulabwarts aus der Surselva loten das ganze Drama unseres Daseins aus.

Die Handlung ist schnell erzählt: Herr Anselm ist Schulabwart in einer kleinen Gemeinde des Bündner Oberlands und erfährt zu Schuljahresbeginn, dass seine Schule – das «Schiff», wie er sie nennt – geschlossen werden soll. Das und noch viel mehr erzählt er in einem Monolog seiner verstorbenen Frau, die er auf dem Friedhof besucht. So banal und alltäglich der Inhalt und die Sprache auf den ersten Blick wirken mögen, so viel Tiefgang hat «Herr Anselm» bei genauerer Betrachtung.

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