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850 Menschen tanzten bei 7 Grad in Nufenen

Zum 25. Mal ist an diesem Wochenende das Open Air Rheinwald über die Bühne gegangen. Das kleine Musikfestival bei Nufenen hat trotz kühler Temperaturen rund 850 Besucher angelockt.

Südostschweiz
Sonntag, 14. Juli 2019, 15:50 Uhr Open Air Rheinwald
Das Open Air Rheinwald ist klein, aber hat dafür auch weniger Probleme mit dem Abfall.
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«Wir sind sehr zufrieden. Es ist alles friedlich abgelaufen und die Stimmung war gut», sagte der OK-Präsident des Open Air Rheinwalds, John Turner, am Sonntagmittag, nachdem der grösste Trubel des Festivals vorbei war. Rund 850 Menschen tanzten und feierten am Freitag und Samstag unter anderem zu den Klängen von Dirty Sanchez, Pablo Infernal, Marc Amacher und The Next Movement. Mit den rund 150 Helfern tummelten sich also insgesamt rund 1000 Menschen an diesen Tagen im Schwarzwald von Nufenen. «Es ist kein Rekordjahr», sagt Turner. Die Besucherzahlen würden denjenigen vom Vorjahr gleichen.

Das eigene Bier ist noch mitgekommen

Die Besucher trotzten in der Nacht Temperaturen von sechs bis sieben Grad. «Die Leute sind es sich aber gewohnt, dass es bei uns kühl wird und sie kommen gut eingepackt», so der OK-Präsident weiter. Sowieso sei das Feedback dieses Jahr bisher durchwegs positiv gewesen.

Auch der Bierkiosk, der dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Gelände stand, sei gut angekommen. Auch wenn der grosse Ansturm ausblieb. Am Bierkiosk konnten die Besucher ihren Biervorrat zu einem günstigen Preis aufstocken, damit sie nicht selbst sehr viele Getränke mitbringen. «Natürlich braucht es aber ein, zwei Jahre bis die Idee anzieht», meint Turner. Das habe man aber erwartet.

Abfallberge? Fehlanzeige

Bald geht es auf dem Festivalgelände bei Nufenen ans Aufräumen. Das dürfte sich aber weniger aufwändig als bei anderen Open Airs gestalten. Wie Turner im Vorfeld des Anlasses sagte, hatte man in den vergangenen Jahren nie Probleme mit dem Abfall. «Wir haben sehr saubere Gäste, die selten etwas zurück lassen.» (rac)

Und so geht es mit dem Festivalsommer in der Südostschweiz weiter:

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