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So schnell kann Gimma schreiben und rappen - auch auf Englisch

In einer Stunde drei Songs texten und im Tonstudio aufnehmen – diese Challenge hat Radio Südostschweiz Rapper Gimma gestellt. Drei glückliche Gewinner durften bei den Aufnahmen mit dabei sein und die Songs gleich mit nach Hause nehmen.

Corinne
Raguth Tscharner
Freitag, 17. Mai 2019, 05:02 Uhr Challenge im Tonstudio
Diese drei glücklichen Gewinner konnten je einen Song von Gimma mit nach Hause nehmen. VIDEO CORINNE RAGUTH TSCHARNER

Das neue Album des Bündner Rappers Gimma steht vor der Türe. In genau einer Woche erscheint die Platte mit dem Namen «KartellMusig». Um das Werk zu vollenden, hat Gimma auch viel Zeit im Studio verbracht. Nun ist er dahin zurückgekehrt. Aber nicht etwa, um nochmals am Album zu feilen, sondern um drei neue Songs aufzunehmen – exklusiv für drei RSO-Hörer.

Irene Jäggi, Andrea Mettier und Roman Hossmann haben bei Radio Südostschweiz das Tonstudio-Erlebnis und je einen persönlichen Song von Gimma gewonnen. Sie durften live miterleben, wie Gimma die Herausforderung anging, innerhalb von 60 Minuten drei Lieder von Grund auf zu texten und aufzunehmen. Eine Challenge, die der Rapper trotz einigen technischen Schwierigkeiten mit Bravour meisterte.

Dabei rausgekommen sind drei Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einer ist an den 90er-Jahre-Klassiger «Rhythm is a dancer» von Snap! angelehnt. Ganz ungewohnt für Gimma, wurde auch auf Englisch gerappt:

Gimmas erster Streich: Ein Song über RSO-Moderator Simon Lechmann.

«Es war an der Grenze des Machbaren», sagte Gimma am Ende der kreativen, aber auch stressigen Stunde. «Es macht aber auch fit und hatte auch einen sportlichen Charakter an sich.»

Am Ende durften die drei Gewinner nicht nur bei den Refrains der Songs mitsingen, sondern auch je einen Song mit nach Hause nehmen. Produzent Lou Zarra vom Churer Tonstudio Klangstark musste also die Lieder genauso schnell zusammenschneiden wie Gimma rappen musste. «Mit Lou kann ich blind zusammenarbeiten. Solche Produzenten und Toningenieure gibt es nur wenige», sagte Gimma. «Es war der totale Blindflug. Normalerweise ist das schon etwas mehr Aufwand.»

Ein weiterer Song, der innerhalb von wenigen Minuten entstand, hatte Gimma auf den Beat eines Reggae-Songs geschrieben:

Der zweite Streich: Beim Schreiben dieses Songs dachte Gimma wohl nicht, dass er die Challenge wirklich schaffen würde.

Den Song durfte die 63-Jährige Irene Jäggi mit nach Hause nehmen. «Mit dem Song werde ich nicht angeben, ihn aber immer für mich hören. Es ist wirklich ein tolles Geschenk», sagt sie. «Gimma hat das wirklich gut gemacht.»

Auch Gewinner Roman Hossmann freute sich über das Erlebnis. Er war noch nie zuvor in einem Tonstudio gewesen. Dass Gimma in seinem Song etwas politischer wurde, sei genau sein Ding. «Auf den privaten Grillpartys wird er sich gut machen», so Hossmann.

Im letzten Song hat Gimma aktuelle Themen aufgegriffen.

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