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Ein turbulenter Tag für Preisträger Zala

Der Bündner Historiker Sacha Zala gewinnt den Bündner Kulturpreis 2019. Er freut sich sehr und ist überwältigt über die vielen Glückwünsche und die Anerkennung.

Südostschweiz
Freitag, 08. Februar 2019, 04:30 Uhr Bündner Kulturpreis 2019
Sacha Zala ist der Gewinner des Bündner Kulturpreis 2019.
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Sacha Zala war am Donnerstagmorgen überwältigt, als er auf sein Handy schaute. Über 100 SMS erhielt er, in denen ihm Bekannte zum Gewinn des Bündner Kulturpreises 2019 gratulierten. Sein Tag sei dadurch aber ganz schön aus den Fugen geraten, verrät er im Interview lachend.

Der Bündner Historiker war bis 2018 Präsident von Pro Grigioni Italiano. Für seinen Einsatz in diesem Amt erhält Zala nun den Bündner Kulturpreis. «Mit Preisen rechnen ist ein schlechtes Businessmodell», meint er bescheiden. Es freue ihn natürlich, dass die Regierung seine Tätigkeiten für den italienischen Teil Graubündens und den Kanton würdige.

Die italienisch sprechende Region werde heute viel besser wahrgenommen als noch vor 20 Jahren. Aber bis es soweit war, war es nicht immer einfach. Er musste in seinem Amt auch ab und zu negatives Berichten und «poltern».

Nach 20 Jahren hat Zala sich nun zurückgezogen und eine Stiftung gegründet, welche die Pro Grigioni Italiano unterstützt. In all seinen Rollen sei er Botschafter für den italienischen Teil Graubündens und natürlich auch für den Kanton. Der Preis verstärke das noch zusätzlich, so Zala. (stn)

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