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«Konkrete Gegenwart» im Haus Konstruktiv in Zürich

Das Haus Konstruktiv in Zürich zeigt eine Momentaufnahme der konstruktiv-konkreten und konzeptuellen Kunst von heute. «Konkrete Gegenwart. Jetzt ist immer auch ein bisschen gestern und morgen» heisst die Schau. Sie dauert vom 7. Februar bis 5. Mai.

Agentur
sda
Dienstag, 05. Februar 2019, 11:00 Uhr Zürich
Das Werk "Florenz-Bagdad" (2016) von Timo Nasseri ist vom 7. Februar bis 5. Mai 2019 im Haus Konstruktiv in der Ausstellung "Konkrete Gegenwart. Jetzt ist immer auch ein bisschen gestern und morgen" zu sehen.
Das Werk "Florenz-Bagdad" (2016) von Timo Nasseri ist vom 7. Februar bis 5. Mai 2019 im Haus Konstruktiv in der Ausstellung "Konkrete Gegenwart. Jetzt ist immer auch ein bisschen gestern und morgen" zu sehen.
ProLitteris, Zürich

Die Ausstellung erstreckt sich über vier Stockwerke und umfasst Werke von 34 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Empfangen wird das Publikum von der installativen Arbeit «COPY RIGHT (White Version)» der dänischen Gruppe SUPERFLEX. Sie orientiert sich am Ameisenstuhl von Arne Jacobsen von 1951 und platziert diesen in Form von 80 getreuen Kopien und neuen Originalen in der Eingangshalle. Die Arbeit rege dazu an, über das Verhältnis von Kunst, Design und Massenware nachzudenken, schreibt das Haus Konstruktiv.

Neben dem Erbe der konstruktiv-konkreten Kunst bilden die Impulse der mit ihr geistesverwandten konzeptuellen Kunst inhaltliche Schwerpunkte des Museums Haus Konstruktiv. In der aktuellen Ausstellung ist mit Michael Riedel ein prominenter deutscher Konzeptkünstler vertreten. Er präsentiert einen dreiteiligen Werkkomplex mit dem Titel «Besuchte und nicht besuchte Ausstellungen (Einladungen von 2005-2016)».

In der Ausstellung prominent vertreten ist auch Timo Nasseri. Mit dem Spiegelraum «Florenz-Bagdad» (2016) - er besteht aus dreieckigen Spiegelsegmenten - ist ein wichtiges Werk von diesem deutsch-iranischen Künstler zu sehen.

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