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Rätoromanischer Spielfilm schafft den Sprung nach Hollywood

Der rätoromanische Spielfilm «Amur senza fin» hat den Sprung über den grossen Teich geschafft. Der US-amerikanische Filmvertrieb Cinema Management Group (CMG) aus Los Angeles hat sich die weltweiten Vertriebsrechte von Christoph Schaubs neuem Spielfilm gesichert.

Agentur
sda
Freitag, 31. August 2018, 11:48 Uhr Rechte gesichert
Ein Gemeindepfarrer mit indischen Wurzeln bringt Aufregung in ein rätoromanisches Dorf: Carla (Marietta Jemmi), Ladina (Anita Iselin) und Mona (Rebecca Indermaur) in "Amur senza fin". (Pressebild)
Ein Gemeindepfarrer mit indischen Wurzeln bringt Aufregung in ein rätoromanisches Dorf: Carla (Marietta Jemmi), Ladina (Anita Iselin) und Mona (Rebecca Indermaur) in "Amur senza fin". (Pressebild)
@Media Relations SRF

Für das Filmteam rund um Regisseur Schaub («Giulias Verschwinden») und die Schauspieler Bruno Cathomas, Rebecca Indermaur und Tonia Maria Zindel ist das ein Grosserfolg: CMG kann nun entscheiden, ob sie den ersten, komplett auf Rätoromanisch gedrehten Spielfilm in die Kinos bringen oder in weltweiten TV-Sendern zeigen wollen. Das SRF, das die Komödie koproduziert hat, strahlt den Film am 23. September, um 20:05 Uhr, aus.

«Amur senza fin» - oder «Hide and Seek», wie der internationale Titel lautet - feierte Premiere am Filmfestival in Locarno. Anfangs September ist er auch am internationalen Filmfestival in Toronto zu sehen.

Der Film handelt von Mona (Indermaur) und Gieri (Cathomas), deren Liebe nach 20 Ehejahren etwas eingeschlafen ist. Ein neuer Gemeindepfarrer mit indischen Wurzeln soll den Funken zwischen den beiden frisch entfachen. Die Folgen seiner unorthodoxen Seelsorge bringen ein ganzes Dorf in Aufruhr.

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