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Chapella Open Air im Zeichen von einheimischen Bands

Chapella Open Air im Zeichen von einheimischen Bands

An der 37. Ausgabe des Chapella Open Air treten viele einheimische Künstler auf. Zu den Höhepunkten gehören die Acts Da Lombris, Pablo Infernal, Linard Bardill und Hot Like Sushi.

Südostschweiz
vor 3 Jahren in
Kultur & Musik

Die 37. Ausgabe des Chapella Open Air findet dieses Jahr vom 3. bis 5. August 2018 statt. Der Freitagabend des dreitägigen Familienfestivals steht ganz im Zeichen der Bündner Musik. Eröffnet wird die diesjährige Ausgabe durch «Da Lombris». Begleitet von melodischen Gitarrenriffs, einem Cajón, sowie hie und da einem Cello oder einer Mundharmonika, singt Claudia Lombris mit einer kraftvollen und doch zerbrechlichen Stimme auf Rätoromanisch über vergangene Zeiten, die Zukunft und über die Gegenwart, heisst es in einer Medienmitteilung des Chapella Open Air.

Als zweite Band steht «Chilli con Carne» aus Chur mit authentischem Rock’n’Roll auf der Bühne. Komplettiert wird der erste Festivalabend mit Rock der engadiner Band «Coldspirit», die mit ihrer Musik bei Rockern und Grungern Anklang finden dürfte.

Abwechslung am Samstag

Am zweiten Festivaltag steht Linda Vogel auf der Bühne. Zusammen mit Schlagzeuger Vincent Glanzmann kreiert sie Sounds und Stimmungen, welche von prägnanter, treibender Rhythmik geprägt sind, so die Mitteilung.

Weiter geht es dann mit der erst 20-jährigen Bielerin «Dana». Sie singt über die jugendliche Unbeschwertheit mit berührender Tiefe. Daneben begeistert Dana mit einer Stimme, die unter die Haut geht und gleich in mehreren Genres zuhause ist: im Pop ebenso wie im Soul und Funk.

«Naïma» ist eine junge upcoming Sängerin mit einer grossen Stimme. Inspiriert von Künstlerinnen und Künstlern wie Lauryn Hill, Asa, Bob Marley oder auch Amy Winehouse kreiert sie ihren ganzen eigenen Mix aus Roots Reggae und Afro Blues.

Als vierte Band steht «Redwood» auf der Bühne. Die 5-köpfige Band Spielt eingängige Rocknummern getrieben von einem prächtig tanzbaren Beat.

«The Two» spielen seelenergreifenden Blues, der seinen Wurzeln im Delta Mississippis Respekt zollt, gleichermassen aber auch unzweifelhaft Ausdruck ihrer unterschiedlichen Biografien ist. Ziellose Reisen führten Thierry Jaccard, aufgewachsen am Genfer See mit Aussicht auf die Berge, und Yannick Nanette, dessen Heimat die Lagunen auf Mauritius sind, zusammen – die Musik ebnete ihren gemeinsamen Weg.

Mit «Pablo Infernal» endet der zweite Festivalabend, als würden tausend Krähen ihr Gefieder weiten und die Zuschauer mit einer geballten Ladung Rock’n’Roll in die frühen Siebziger versetzen: singende Gitarren, grollende Schlagzeugbeats, ausgefallene Basslines gepaart mit schweisstreibenden und energetischen Auftritten, heisst es in der Medienmitteilung.

Ein würdiger Familiensonntag zum Abschluss

Linard Bardill eröffnet den letzten Festivaltag. Der Domleschger Liedermacher ist schweizweit bekannt für sein Kinder- und Erwachsenenprogramm.

Weiter geht es mit «Hot Like Sushi». Die selbsternannte virtuoseste Boy-Band der Welt, die aus allen Ecken der Schweiz stammt (Winterthur, Basel, Olten) nennt ihren Stil «Guitar Dance Pop». Die kratzenden Funkgitarren von Elias von Arx wechseln sich mit Luka Cormans fetten Synthiewänden ab, während Sam Schwalm das Ganze mit seinen groovy Beats stilsicher zusammenhält.

Den Abschluss des 37. Chapella Open Airs macht «Krüsimusik». Die seit 2007 bestehende Gruppe spielt und erfindet eine lebendige, tanzbare Festmusik aus eigenen Stücken, verschiedensten Stilen und alten Melodien, bei der die Post abgeht.

Die 37. Ausgabe des Chapella Open Air findet dieses Jahr vom 3. bis 5. August 2018 statt. Weitere Informationen zu den Bands, rund ums Open Air und den Ticket-Vorverkauf findet Ihr auf chapella.ch.

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