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Das Bildhauersymposium Davos ist Geschichte

Bis letzte Woche wurde noch an der 14. Ausgabe des Bildhauersymposiums Davos gearbeitet. Nun scheint alles aus zu sein.

Montag, 26. Februar 2018, 15:01 Uhr Absage trotz Vorbereitung

Das Bilhauersymposium in Davos steht vor dem Aus und das obwohl noch bis letzte Woche an der 14. Ausgabe gearbeitet wurde. In einer Medienmitteilung von H.ART Events, die das Symposium seit 13 Jahren organisiert, wurde die geplante diesjährige Ausgabe abgesagt.

Grund dafür seien schwindende Ressourcen bei gleichzeitig zunehmender Belastung gewesen, heisst es in der Mitteilung. Konkret ist ein wichtiger Sponsor abgesprungen und rund 30 000 Franken hätten letztlich zur Durchführung gefehlt. Damit sei die finanzielle Belastung für die Initianten Andreas Hofer und Valérie Favre Accola, die bereits ein nicht entlohntes 20-Prozent-Pensum bewältigten, zu gross geworden. Generell seien in der Vergangenheit die Sponsoring-Ziele nie erreicht worden und die fehlenden Einnahmen mussten aus eigener Tasche bezahlt werden.

Auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» bestätigt Co-Initiantin Valérie Favre Accola allerdings, dass man das Ganze nun analysieren werde und möglicherweise ein Nachfolgeprojekt lancieren könnte.

In Zukunft kein Bildhauersymposium mehr

Fave Accola erklärt aber, dass es in Zukunft definitiv kein Bildhauersymposium in Davos mehr geben wird. Damit stellt diese Absage keine Pause des Projektes dar, sondern dessen Einstellung.

Regional war das Bildhauersymposium in Davos von Bedeutung, denn jährlich reisten rund 3000 bis 4000 Gäste an, um die ausgestellten Kunstwerke zu bestaunen. In Spitzenzeiten wurden bis zu 90 Kunstprojekte gleichzeitig gezeigt, so Favre Accola.

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