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Künstlerin zeigt mystische Bergwelt

Die Reichenburger Künstlerin Doris Fedrizzi mag schroffe Felsen und wilde Wetterwechsel, aber auch weite Schneefelder und liebliche Alpwiesen. Nun zeigt sie ihre Bilder im Museum Amden.

Südostschweiz
Samstag, 09. Dezember 2017, 04:30 Uhr Landschaftsbilder
Berge im Mittelpunkt: In ihrem Atelier formt Doris Fedrizzi ihre Eindrücke zu Bildern.
SÜDOSTSCHWEIZ

Doris Fedrizzi hat den Blick für die Erhabenheit der Berge – und sie vermag es, dem Betrachter das Aufgenommene in beeindruckenden Ölbildern zu erschliessen. Heute Samstag, 17 Uhr, findet im Museum Amden die Vernissage zur Ausstellung ihrer Werke statt. Das Grusswort spricht Amdens Gemeindepräsident Markus Vogt.

Die Ausstellung lässt die Besucher aufsteigen in eine Welt der Ruhe, des Sehens und Erkennens. Blicke bleiben an Kreten hängen, verfolgen den Übergang zwischen unbeweglichem Stein und dynamischem Himmel. «Jeder soll seine eigene Assoziation in die Betrachtung hineinbringen», so Fedrizzi. Oft braucht das Mitglied der Gilde Schweizer Bergmaler nur die Skizze eines Felsens, um daraus eine monumentale Bergwelt zu erschaffen. Nach autodidaktischen Anfängen war es der Künstlerin wichtig, in Kursen der Kunsthochschule Luzern die Malerei von der Pike auf zu lernen.

Der Berg in neuem Licht

In den aktuellsten Werken beschreitet Fedrizzi neue Wege. Die Berge präsentieren sich als reduzierte Silhouetten auf handgeschöpftem Papier. Die Ausstellung in Amden zeichnet Fedrizzis Entwicklungsschritte der jüngeren Zeit nach, bietet Einblicke in ihr Schaffen und verspricht eine faszinierende Begegnung mit dem Berg.

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