Vier Sirenen blieben in Graubünden stumm
Am Mittwoch heulten in Graubünden wieder die Sirenen: Beim jährlichen Test prüfen Behörden die Alarmanlagen. Resultat: Fast alle Geräte funktionierten einwandfrei.
Am Mittwoch heulten in Graubünden wieder die Sirenen: Beim jährlichen Test prüfen Behörden die Alarmanlagen. Resultat: Fast alle Geräte funktionierten einwandfrei.
Heute, am 4. Februar, heulten in der ganzen Schweiz wieder die Sirenen zum jährlichen Test – auch in Graubünden. Ziel der Aktion: die technische Funktionsfähigkeit der Sirenen prüfen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Alarmsignalen vertraut machen.
Nur wenige Alarme funktionierten nicht
In Graubünden wurden insgesamt 338 Sirenen getestet. Nur wenige Geräte zeigten Probleme: Beim Allgemeinen Alarm funktionierten vier Sirenen nicht, beim Wasseralarm eine. Damit verlief der Test weitgehend problemlos, wie der Kanton Graubünden am späteren Nachmittag mitteilt.
Der Ablauf: Um 13.30 Uhr ertönte zunächst der Allgemeine Alarm, ein auf- und absteigender Ton von einer Minute, der zweimal wiederholt wurde. Ab 14.15 Uhr folgte in tiefer gelegenen Gebieten der Wasseralarm, ein tief unterbrochener Ton von sechs Minuten.
So klingt der Allgemeine Alarm:
Und so der Wasseralarm:
Information via Alertswiss-App
Parallel wurde über die Alertswiss-App informiert, die im Ernstfall Warnmeldungen direkt aufs Smartphone senden kann. Auch das wurde heute geprobt und es hat geklappt:
So verhaltet ihr euch im Ernstfall richtig
Wenn die Sirenen ausserhalb eines angekündigten Tests losgehen, ist Aufmerksamkeit gefragt. Der Allgemeine Alarm weist auf eine mögliche Gefährdung hin. In diesem Fall sollte man Radio hören, sich über die Alertswiss-Kanäle informieren, die Anweisungen der Behörden befolgen sowie die Nachbarschaft informieren. Ertönt der Wasseralarm, besteht unmittelbare Gefahr: Das gefährdete Gebiet ist sofort zu verlassen.
Nicole Nett ist Redaktorin und Chefin vom Dienst für das Newsportal «suedostschweiz.ch». Die gelernte Kauffrau hat Multimedia Production studiert und lebt in der Bündner Herrschaft. Sie arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos
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