Interdisziplinärer Austausch für «Terra Secca»
Am vergangenen Samstag, 10. Mai, lancierte der Klosterser Künstler Christian Bolt sein neues und vielversprechendes Projekt «Terra Secca» mit zahlreichen Gästen und Beteiligten.
Am vergangenen Samstag, 10. Mai, lancierte der Klosterser Künstler Christian Bolt sein neues und vielversprechendes Projekt «Terra Secca» mit zahlreichen Gästen und Beteiligten.
16.05.25 - 17:00 Uhr
Kultur
Die Harfenistin Rachelle Römer.
«Terra Secca» ist – im Gegenteil zu «Terracotta» – ein Verfahren, mit dem Ton ohne Brennen haltbar gemacht wird. Vor Jahrhunderten gebräuchlich, ging das Wissen um diese spezielle Fertigungsart immer mehr verloren. Christian Bolt will dem Geheimnis mit Hilfe von Fachleuten der ETH und Uni Zürich wieder auf die Spur kommen; momentan ist das Projekt in der Experimentierphase, durchaus mit wissenschaftlicher Unterstützung. Wer Bolt kennt, weiss, dass man bestimmt auch Werke zu sehen bekommt, die mittels «Terra Cotta» hergestellt werden; erste Werke wurden schon kreiert.
Prof. Walter Caseri hielt einen spannenden Vortrag zur Einführung in das Projekt.
Zum Projektstart in seinem Atelier führten Prof. Walter Caseri (ETH) und Dr. Martin Möhr (Uni ZH) auf anschauliche Art in die Materie ein. Der milanesische Dr. Alberto Mugnaini zeigte auf, welche Werke mit «Terra Cotta» hergestellt wurden – und immer noch halten.
Begleiten das Projekt «Terra Secca» (v.l.): Christian Bolt, Publizist und Philosoph Andrin Schütz, Prof. Walter Caseri (ETH), Dr. Martin Mohr (Uni ZH), Dr. Alberto Mugnaini (Kunsthistoriker, Milano).
Das anschliessende Harfenkonzert mit Rachelle Römer war ein perfekter Abschluss für diesen spannenden Nachmittag, dem rund 50 Kunstinteressierte beiwohnten.
Der Künstler Christian Bolt (l.) im Gespräch mit dem Publizisten Andrin Schütz.
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