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Wegen Konzessionsentscheid: RSO reicht Beschwerde ein

Radio Südostschweiz soll keine Konzession mehr erhalten. Das Radio geht nun gegen diesen Entscheid, den das Bundesamt für Kommunikation im Januar getroffen hatte, vor.

Südostschweiz
12.02.24 - 15:21 Uhr
Graubünden
 

Unter anderem mit einer Beschwerde Die Verantwortlichen wollen nach dem Entzug der Konzession für Radio Südostschweiz (hier im Livestream zu sehen) weiter für «ds Radio vo do» kämpfen. 

Der Entscheid, Radio Südostschweiz (RSO) keine Konzession mehr zu erteilen, fiel am 11. Januar dieses Jahres. Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hatte sich gegen RSO und für Radio Alpin entschieden. Die Radiokonzession für Graubünden, Glarus und das St. Galler Oberland geht an die Gruppe um den bekannten Zürcher Radiopionier Roger Schawinski und den Bündner Medienprofi Stefan Bühler. Radio Südostschweiz (RSO) leitete heute Montag offiziell den Rekurs gegen diesen Entscheid ein.

Wie Silvio Lebrument, Verwaltungsratspräsident von Somedia, in einem Interview mit RSO sagte, sieht er die Chancen, mit der Beschwerde Erfolg zu haben, gut. Es sei ein sehr knapper Entscheid gewesen und nach sorgfältigem Durchsehen der Verfügung sehe er so einige Punkte, die für RSO sprechen.

Der Rekurs ist nun eingeleitet. Der Prozess bis zum definitiven Entscheid wird laut Lebrument wohl mindestens zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit werde es eine Übergangslösung geben. 

Unterstützung aus der Bevölkerung

Für ein Radio Südostschweiz mit Konzession des Bundes ist eine Online-Petition lanciert worden. Parallel dazu findet in verschiedenen Gemeinden eine Unterschriftensammlung statt. Die Petition «Ds Radio vu do bliibt do» haben bislang kumuliert 3700 Personen unterzeichnet. 

(lab)

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I würdet besser die Energie nutzen um besser zu werden, und zwar mit dem Ziel, mehr Hörer und schlussendlich auch die Gelder wieder zu kriegen.
Damals, als Ihr Euch vom Namen Radio Grischa usw getrennt habt und zum jetztigen wechselten, ahnte ich nichts gutes, aber gab dem ganzen eine Chance. Seit gut 6 Monaten höre ich Euch nicht mehr. Langweilig, zum Teil Moderationen und Kommentare echt fragwürdig, Themen/Abspielungen von Interview die sich zu viel wiederholten und und und…
In meinen Augen seit Ihr selber schuld, dass man Euch die Gelder entzieht.

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