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Jetzt können die Bauarbeiten starten: Stadt Chur bewilligt das neue Fachhochschulzentrum

Der Startschuss für das Bündner Grossprojekt ist gefallen und der Plan steht. Der Spatenstich für das Fachhochschulzentrum erfolgt noch in diesem Jahr. 

Südostschweiz
17.06.24 - 14:42 Uhr
Graubünden
Platz für viele Studierende: So soll der Campus der Fachhochschule Graubünden zukünftig aussehen. 
Platz für viele Studierende: So soll der Campus der Fachhochschule Graubünden zukünftig aussehen. 
Visualisierung 

Das Hochbauamt des Kantons Graubünden hat die Baubewilligung für das Fachhochschulzentrum erhalten. Erteilt hat die Bewilligung die Stadt Chur drei Monate nach dem Einreichen des Baugesuchs. «Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Kanton und der Stadt Chur konnte das Baugesuch sehr rasch abgewickelt werden», wird die zuständige Stadträtin Sandra Meissen in der Mitteilung zitiert. 

Im März 2023 stimmte die Bündner Stimmbevölkerung dem Grossprojekt mit 83 Prozent zu. Für die Umsetzung des Neubaus wurden damals 151 Millionen Franken gesprochen. Derzeit ist der Hochschulbetrieb der Fachhochschule in Chur auf fünf Standorte in neun Gebäuden verteilt. Dies soll sich mit dem neuen Hochschulzentrum für 1700 Studentinnen und Studenten sowie 300 Mitarbeitende ändern.

Der Plan steht

«Im Spätherbst 2024 ist der Spatenstich geplant», heisst es in der Mitteilung weiter. Geplant ist, das neue Hochschulzentrum im Jahr 2028 in Betrieb nehmen zu können. «Bereits vor einigen Wochen wurde auf dem Areal Pulvermühle in Chur mit den ersten Rückbauarbeiten der bestehenden Gebäude sowie der Umlegung des Mühlbaches begonnen», so die Mitteilung. 

Viel Holz aus der Umgebung: Das Bauholz für die Erstellung des neuen Fachhochschulzentrums sei möglichst aus den heimischen Wäldern zu beziehen und damit die lokale Wald- und Holzwirtschaft stärken.
Viel Holz aus der Umgebung: Das Bauholz für die Erstellung des neuen Fachhochschulzentrums sei möglichst aus den heimischen Wäldern zu beziehen und damit die lokale Wald- und Holzwirtschaft stärken.
Visualisierung Giuliani Hönger Architekten

Eckdaten zum Neubau:
Insgesamt soll das neue Fachhochschulzentrum eine Fläche von 40’300 Quadratmetern aufweisen. Ausserdem ist die Bildungsstätte von der Planergemeinschaft Giuliani Hönger Architekten aus Zürich so konzipiert, dass sie mehr Energie erzeugt als verbraucht. Dazu soll eine grossflächige Fotovoltaikanlage im Fassaden- und Dachbereich beitragen. 

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