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Umfrage: Welche Probleme muss die Churer Politik angehen?

In drei Wochen werden der Churer Stadt- und Gemeinderat neu besetzt. Wir wollen von euch wissen: Was schreibt ihr der Politik ins Aufgabenbüchlein?

Südostschweiz
17.05.24 - 11:16 Uhr
Graubünden
Können meist nur zuhören: Zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung verfolgen in den hinteren Reihen eine Sitzung des Gemeinderats im März. 
Können meist nur zuhören: Zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung verfolgen in den hinteren Reihen eine Sitzung des Gemeinderats im März. 
Bild Livia Mauerhofer

Chur wählt eine neue Regierung und ein neues Parlament. Am 9. Juni werden die Churerinnen und Churer an der Urne bestimmen, wer für die nächsten vier Jahre in den drei Stadt- und den 21 Gemeinderatssitzensessel Platz nimmt. 

Uns interessiert aber auch: Was wünscht ihr euch von der Churer Politik? Welche Probleme stehen bei euch zuoberst auf der Liste? 

Lasst es uns im unten stehenden Formular wissen. Gibt dazu einfach den Betreff «Politik Chur» und eure politischen Anliegen und Wünsche ein.

(gmd)

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Ei, ei, ei, ist Wunschkonzert? Oder bloss Angelsaison? Glaubt noch jemand, dass es jemanden interessant, wessen man bedarf? Ich glaube nicht mehr ans Christkind in der Politik. Zumindest der gegenwärtige Wahlzettelkatalog hinterlässt mich uninspiriert. Wahllos.

Guten Tag Herr Reuss, ja, genau das. Dass die Wünsche auch umgesetzt werden, ist damit natürlich nicht garantiert. Das wird aber auch nicht wahrscheinlicher, wenn die Bedürfnisse gar nicht erst geäussert werden. Es ist wie bei der Verfassung: Dass es etwas darin steht, bedeutet nicht, dass es Realität ist. Aber ist schon mal klar, woran sich die (politische) Realität zu messen hat. Was wären denn Ihre Wünsche?

Beste Grüsse
Gion-M. Durband, Redaktor

Guten Tag Herr Durband, zunächst mein (Glück-) Wunsch, dass Sie hier Redaktor sind, ich finde Sie machen das super.
Betreffend politische Wünsche, wie soll ich das erläutern ohne "Roman"?
Was Sie schreiben, ja, klar, so dachte ich auch, als ich jung war.
Ich veröffentliche meine Wünsche, oder besser gesagt die essenziellen Bedürfnisse der gesundheitlich Schwächeren Leidensgenossinnen (inklusive DIE ARTEN alias Artensterben, bei beiden sehe ich dieselbe Ursache: lebenswidrigen Umweltbedingungen insbesondere ihres näheren Umfelds) doch bereits seit etwa zehn Jahren.
Ich dachte, wenn Problem (Ausgangslage, Ursache), Fallbeispiele Leidbetroffener zur Illustration, und im vorliegenden Fall sogar Lösung (hochwirksam und nicht teurer als Übliches) ich präsentiere, müsste "man" das doch verstehen und unterstützen. Zumal in Medien ich seit jeher lese, wie sozial man sei, wie sehr man in der Schweiz um Minderheitenschutz (vergleiche Konkordanz) bekümmert sei, wieviel Subventionen und Spenden "Soziale Organisationen" bekommen und die Schweiz bekannt ist für ihre zahlreichen Stiftungen. Und dass Milliarden für "Kultur" da sind. Und zumal Traumatherapien gehypt werden (in der SO kürzlich zwei Artikel dazu), die man für richtig oder falsch halten kann, aber wo ich null Lösung gegen laufende Retraumatisierung sehe. Das ist mein wesentlicher Kritikpunkt an derlei Therapien (man versucht das Wasser teuer aus dem Boot zu schöpfen, statt oft bestehende Lecks zu schliessen).
Über diesen Widerspruch zwischen Schein (PR) und Sein war ich zuerst verdattert (dachte, es liege an meiner Naivität, daran, dass ich gerade erst hinter dem Mond aus dem Ei geschlüpft sei als blauäugiges Greenhorn). Aber nein, die Sache scheint System zu haben, warum auch immer (Stoff für separates Kapitel). Bin jedenfalls desillusioniert.
Warum schreibe ich dennoch noch? Weil die Hoffnung zuletzt stirbt (doch noch den "didaktischen Hebel" zu finden)? Aus Reflex? Zynismus?
Zurück zu Ihrer Frage Churer Wahlen:
Als 21 Gemeinderäte (also alle) JA zu Big Air stimmten, schrieb ich, nun könne ich nur noch Donald Duck auf den Wahlzettel schreiben.
Ergo Antwort: Wenn Donald Duck antritt, wähle ich ihn.

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