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Die Glarner Mehrkämpferin Liana Trümpi stellt im ersten Wettkampf der Saison mehrere Bestleistungen auf

Die Mehrkämpferin Liana Trümpi hat in der langen Trainingsphase ihre Hausaufgaben gemacht. In den ersten beiden Hallenmeetings zeigt sie sich verbessert und brilliert mit persönlichen Bestwerten.

Südostschweiz
31.01.24 - 16:51 Uhr
Glarus
Schon gut in Form: Im Kugelstossen stellt Liana Trümpi mit 12,99 Meter eine neue persönliche Bestweite auf.
Schon gut in Form: Im Kugelstossen stellt Liana Trümpi mit 12,99 Meter eine neue persönliche Bestweite auf.
Pressebild

von Fridolin Luchsinger

Nach einer langen Trainingsphase – den letzten Wettkampf absolvierte ­Liana Trümpi vor fast fünf Monaten – freute sich die Glarner Leichtathletin sehr, endlich wieder einmal Wettkampfluft schnuppern zu können. An den vergangenen zwei Wochenenden standen für Trümpi mit den Hallenmeetings in St. Gallen und Magglingen gleich zwei Wettkämpfe auf dem Programm.

Ausgezeichneter Start

In St. Gallen startete sie in den Disziplinen Weitsprung, Kugelstossen, 60 Meter und 60 Meter Hürden. Im Weitsprung fühlte sich Trümpi ab dem ersten Sprung wohl, und ihr gelangen sehr gute Versuche. Beim besten Sprung landete sie bei 5,98 Meter. Im Kugelstossen konnte Trümpi das im Training Geübte gut umsetzen und stiess die 4-kg-Kugel auf 12,99 Meter. Sowohl die Marke im Weitsprung wie auch diejenige im Kugelstossen bedeuteten für Trümpi persönliche Bestleistungen – und dies gleich im ersten Wettkampf.

Über 60 Meter Hürden zeigte Trümpi gute Ansätze, ist sich aber bewusst, dass sie an der Hürdentechnik noch feilen muss. Mit dem Start im 60-Meter-Sprint wollte Trümpi ihre Schnelligkeit testen. Im starken Läuferinnenfeld reichte es zum 12. Platz. Den Sprint entschied Salomé Kora für sich.

Ein Sprung ins Glück

Beim zweiten Saison-Wettkampf in Magglingen konnte sich Liana Trümpi noch steigern. Über 60-Meter-Hürden verbesserte sie ihre Zeit von 8,89 auf 8,70 Sekunden. Und im Weitsprung knackte sie erstmals die 6-Meter-Marke. Nach ihrem Satz auf 6,12 Meter waren ihre ­Freudenschreie in der ganzen Halle zu hören. Der Zeitplan war sehr eng, und so entschied sich Trümpi nach vier Sprüngen, den Weitsprung abzu­brechen und sich auf den Hochsprung vorzubereiten. Die Anfangshöhe von 1,50 Meter übersprang Trümpi ohne Probleme. Das Wintertraining schien Früchte zu tragen. Bei der Höhe von 1,65 Meter riss Trümpi die Latte dreimal, und so musste sich mit überprungenen 1,60 Meter begnügen.

In den beiden Wettkämpfen in St. Gallen und Magglingen hat Liana Trümpi wichtige Erkenntnisse gewonnen und mit ihren persönlichen Bestleistungen auch Selbstvertrauen getankt für die nächsten Wettkämpfe. Am nächsten Wochenende finden in Magglingen die Schweizer Hallen-Mehrkampfmeisterschaften statt. Dafür konnte sich Trümpi einen Startplatz bei den Aktiven sichern.

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