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So hat Glarus bei den eidgenössischen Vorlagen abgestimmt

Knapp war im Glarnerland nichts: Die Glarnerinnen und Glarner haben bei den vier eidgenössischen Vorlagen jeweils deutlich entschieden. 

Ueli
Weber
09.06.24 - 12:57 Uhr
Glarus
Ein Bild aus dem Archiv: Abstimmungshelfer Jean-Claude Stricker stellt ein Hinweisschild für die Urnenabstimmung vor dem Gemeindehaus in Glarus auf.
Ein Bild aus dem Archiv: Abstimmungshelfer Jean-Claude Stricker stellt ein Hinweisschild für die Urnenabstimmung vor dem Gemeindehaus in Glarus auf.
Bild Gian Ehrenzeller/Keystone
Der Kanton Glarus hat beide Initiativen zu den Kosten im Gesundheitswesen deutlich abgelehnt. Die Prämien-Entlastungs-Initiative machte mit 36 Prozent Ja-Anteil noch das etwas bessere Ergebnis. Sie wollte die Krankenkassenkosten bei 10 Prozent des Einkommens deckeln. Die Kostenbremse-Initiative kam auf einen Ja-Anteil von gerade 31,5 Prozent. Beide Initiativen fielen in allen drei Gemeinden durch. 

Deutliches Ja zum Stromgesetz

Hingegen stimmen die Glarnerinnen und Glarner deutlich für das Stromgesetz. Es wird im Glarnerland mit 60,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Besonders hoch war die Zustimmung in der Gemeinde Glarus mit fast 70 Prozent. Im Norden (57,5 Prozent Ja) und Süden (56,4 Prozent) war der Ja-Anteil deutlich tiefer. 

Chancenlos blieb die Volksinitiative «für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» aus Impfgegner-Kreisen. Sie kam auf 28 Prozent Ja-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag insgesamt bei 42 Prozent. 

Ueli Weber ist stellvertretender Redaktionsleiter der «Glarner Nachrichten». Er hat die Diplomausbildung Journalismus am MAZ absolviert und berichtet seit über zehn Jahren über das Glarnerland. Mehr Infos

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