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Wolf tötet Lamm in Elm

In der Nacht auf Montag hat die besenderte Wölfin in Elm ein Lamm auf einer ungeschützten Weide getötet. Die Wölfin war vorher während längerer Zeit in den Kantonen Uri und Schwyz unterwegs.

Südostschweiz
26.04.22 - 16:42 Uhr
Ereignisse
Schafsriss: Dank eines Senders unter der Haut konnte eine Wölfin in Glarus aufgespürt werden.
Schafsriss: Dank eines Senders unter der Haut konnte eine Wölfin in Glarus aufgespürt werden.
Symbolbild Pixabay

In der Nacht auf Montag wurde ein Lamm in Elm von einem Wolf getötet. Das schreibt der Kanton Glarus in einer Mitteilung. Das Lamm befand sich in einer eingezäunten Weide, wobei der Zaun aber in der Linienführung Mängel aufgewiesen habe, sodass die Weide als nicht geschützt beurteilt werden musste. Die Mängel seien in der Zwischenzeit behoben worden.

Wölfin mit Sender

Aufgrund der Peilungen der besenderten Wölfin F110 sei sie verantwortlich für das getötete Lamm gewesen. Die Wölfin wurde im letzten Jahr im Glarner Rudel geboren und am 8. Februar von der Wildhut narkotisiert und mit einem Sender versehen. Wie der Kanton Glarus schreibt, könne in der Folge die Bewegungen von diesem Jungtier verfolgt werden. So habe sie sich in den ersten Wochen zwischen Elm, Ennenda, Schwanden und Linthal bewegt, bis sie schliesslich am 9. April über den Klausenpass in den Kanton Uri gewandert sei. Sie hielt sich dort zwischen dem Schächental und Muotatal auf, bis sie am 21. April wieder über den Klausenpass ins Glarnerland zurückgekehrt sei. (red)

Tipp für Herdenschutzzäune

Zäune sind laut dem Kanton Glarus dafür geeignet, um Schafe vor Angriffen durch Wölfe zu schützen. Sie müssen allerdings nicht nur Schafe einzäunen, sondern auch Wölfe aussperren. Dafür sei die Linienführung sorgfältig zu wählen:

- Weidenetze mit einem Abstand von etwa zwei Meter zu Mauern erstellen
- Lücken im Zaun vermeiden

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