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Nach Erdrutsch im Calancatal: Strasse ist nun wieder geöffnet

Ein Erdrutsch hat in der Nacht auf Samstag die Calancastrasse zwischen Buseno und Rossa verschüttet. Rund 300 Kubikmeter Geröll lösten sich. Am Sonntagnachmittag wurde die Strasse wieder geöffnet.

Südostschweiz
23.09.23 - 16:36 Uhr
Ereignisse

Die Calancastrasse war in der Nacht auf Samstag nach starken Regenfällen verschüttet worden. Am Freitag gegen 23 Uhr lösten sich 300 Kubikmeter Geröll und stürzten aus 200 Metern Höhe auf die Strasse. Verletzt wurde dabei niemand.

Nach einer Besichtigung und einem Überflug am Samstagvormittag rechneten Experten nicht mit weiteren Abbrüchen. In der Folge konnte bereits noch am Samstag mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.

Seit Sonntagnachmittag wieder komplett zugänglich

Die Arbeiten an der Strasse kamen gut voran, sodass der betroffene Abschnitt zwischen Buseno und Rossa bereits am  Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr wieder befahren werden konnte. Dies bestätigte Sven Fehler vom kantonalen Tiefbauamt auf Anfrage von Keystone-SDA am Sonntag.

Die Abbruchstelle und insbesondere der Fels daneben werden nun mit einem Radar überwacht.

Eindrücke des Ereignisses auf dem Instagramkanal von RSI

Über 300 Menschen waren zeitweise isoliert

Gemäss «RSI» waren am Wochenende in den Orten Buseno, Rossa und Calanca aufgrund des Erdrutschs zeitweise rund 350 Menschen isoliert. Der Bürgermeister von Rossa Graziano Zanardi versicherte gegenüber RSI, dass den Betroffenen geholfen werde und alles unter Kontrolle sei. Man sorge für die Betreuung von Erkrankten, hiess es weiter.

(sda / paa)

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