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Walliser Staatsrat verteidigt Überarbeitung der Rhonekorrektion

Der Walliser Regierungspräsident Franz Ruppen (SVP) hat die vom Staatsrat angekündigte Überarbeitung der dritten Rhonekorrektion verteidigt. Es werde nicht zu einer kompletten Neuausrichtung kommen, sagte Ruppen in einem Interview.

Agentur
sda
06.07.24 - 06:18 Uhr
Ereignisse
"Es ist ein sehr unglücklicher Zufall, dass das Unwetter so kurz nach unserer Präsentation der Analyse stattfand - es gibt aber keinen Zusammenhang", sagte der Walliser Staatsrat Franzen Ruppen der "Neuen Zürcher Zeitung". (Archivbild)
"Es ist ein sehr unglücklicher Zufall, dass das Unwetter so kurz nach unserer Präsentation der Analyse stattfand - es gibt aber keinen Zusammenhang", sagte der Walliser Staatsrat Franzen Ruppen der "Neuen Zürcher Zeitung". (Archivbild)
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

«Wir schmeissen nicht einfach alles in den Kübel», sagte Ruppen in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Ein grosser Teil der Ergebnisse aus vorangegangenen Studien werde wiederverwendet.

«Es gab nie einen Entscheid, das Projekt zu redimensionieren, und schon gar nicht, es zu sistieren», sagte Ruppen. Die Dienstelle Naturgefahren prüfe in den nächsten eineinhalb Jahren notwendige Anpassungen.

Aufgrund eines Expertenberichts von Ende Mai - der zu hohe Sicherheitsstandards aufzeigte - entschied der Staatsrat die Projektüberarbeitung. Nach dem kürzlichen Hochwasser erntete die Regierung dafür Kritik. Das Hochwasser habe gezeigt, dass die Problemzonen noch immer die gleichen seien wie beim Hochwasser 2000, sagte Ruppen. «Jetzt müssen wir vorwärtsmachen», sagte Ruppen.

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