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Mexiko bestätigt Tod von Drogenboss - Sieben Tote bei Einsatz

Bei einem Militäreinsatz zur Festnahme des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, «El Mencho», sind sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter der mächtige Kartellanführer selbst. Dies bestätigte das mexikanische Verteidigungsministerium.

Agentur
sda
22.02.26 - 20:39 Uhr
Ereignisse
Ein Fahrzeug steht ausgebrannt auf einer Straße in Guadalajara. Nach dem Tod von Mexikos mächtigstem Drogenboss wurden in mehreren Bundesstaaten Straßen mit brennenden Autos, Lastwagen und Bussen gesperrt. Foto: Alejandra Leyva/AP/dpa
Ein Fahrzeug steht ausgebrannt auf einer Straße in Guadalajara. Nach dem Tod von Mexikos mächtigstem Drogenboss wurden in mehreren Bundesstaaten Straßen mit brennenden Autos, Lastwagen und Bussen gesperrt. Foto: Alejandra Leyva/AP/dpa
Keystone/AP/Alejandra Leyva

«El Mencho» wurde bei der Operation schwer verletzt und starb, als er auf dem Luftweg nach Mexiko-Stadt transportiert wurde, hiess es in der offiziellen Mitteilung. Bei dem Einsatz in der Gemeinde Tapalpa im westlichen Bundesstaat Jalisco seien zudem zwei mutmassliche Mitglieder des Kartells Jalisco Nueva Generación festgenommen worden. Drei Soldaten wurden demnach verletzt und mussten dringend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die USA hatten eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar (rund 12,7 Mio. Euro) auf den 59 Jahre alten «El Mencho» ausgesetzt. Washington reagierte auf die Nachricht seiner Tötung über den stellvertretenden US-Aussenminister Christopher Landau. Einer der «blutigsten und rücksichtslosesten Drogenbosse» sei getötet worden, schrieb er auf der Plattform X. «Das ist eine grossartige Entwicklung für Mexiko, die USA, Lateinamerika und die ganze Welt. Die Guten sind stärker als die Bösen».

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