Hängepartie in einer Lärche
Am Sonntagmorgen landete ein Flugschüler mit seinem Gleitschirm anstatt auf der anvisierten Wiese «uf de Böde» in einer Lärche oberhalb der Meierhöfe und blieb hängen.
Am Sonntagmorgen landete ein Flugschüler mit seinem Gleitschirm anstatt auf der anvisierten Wiese «uf de Böde» in einer Lärche oberhalb der Meierhöfe und blieb hängen.
Der Fluglehrer, der das Missgeschick beobachtet hatte, alarmierte unverzüglich die Notrufzentrale der Rega, welche ihrerseits die Alpine Rettung der SAC Sektion Davos aufbot. Zufälligerweise befand sich deren Rettungschef, Matthias Gerber, gerade mit Tourenski und Hund auf dem Weg Richtung Parsenn hinauf.
Er berichtet: «Bis der Alarm um 10.45 Uhr einging, hatte ich vom Unfall gar nichts bemerkt, obwohl ich mich wohl nur 100 Meter davon entfernt befand. Mein Kollege Jan Casper brachte das Baumrettungsmaterial aus dem Depot mit und stieg in den Baum, um den Flugschüler zu retten. Dieser war glücklicherweise unverletzt geblieben und hat ausser einem Schrecken keinen Schaden davon getragen. Anschliessend bargen wir auch den Schirm. Den grössten Schaden erlitt wohl die Lärche. Ihr mussten wir für die Bergung einige Äste absägen. Nach zwei Stunden konnten wir vier Mitglieder der Alpinen Rettung den Einsatz erfolgreich abschliessen.»
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