Damit Davos sicher bleibt
Jeweils kurz vor dem Start des WEF-Jahrestreffens laden die Kantonspolizei Graubünden (Kapo) und die Armee zu einer Pressekonferenz ein, bei der die beiden Sicherheitsorgane Informationen zu den Sicherheitsmassnahmen in und um Davos berichten.
Jeweils kurz vor dem Start des WEF-Jahrestreffens laden die Kantonspolizei Graubünden (Kapo) und die Armee zu einer Pressekonferenz ein, bei der die beiden Sicherheitsorgane Informationen zu den Sicherheitsmassnahmen in und um Davos berichten.
Auch dieses Jahr fand dieses Medientreffen statt, bei der nebst in- und ausländischen Medien auch die DZ dabei war. Während die beiden Referenten, Kapo-Kommandant Oberst Walter Schlegel und Divisionär Lucas Caduff von der Armee, in den letzten Jahren mehr oder weniger die gleichen Informationen vortragen konnten, war dies nun etwas anders. Die Verschiebung der Konferenz auf den Mai sei mit einigen Änderungen bei den Sicherheitsmassnahmen verbunden, stellten beide Redner klar. Schlegel sagte dazu: «Wir können nur begrenzt auf die Erfahrungen des Winter-WEF zurückgreifen». Caduff ergänzte, dass ohne Schnee an vielen orten eine «Abhalte-Wirkung» fehle und darum derzeit eine Kompanie mehr als üblich im Einsatz sei. Insbesondere die Überwachung der Seitentäler sei eine neu entstandene Aufgabe, wobei die damit betrauten Soldaten eigens für diesen Auftrag ausgebildet worden seien. Der Divisionär konnte zudem mit der Information aufwarten, dass zusätzlich Mini-Drohnen im Einsatz seien. Deren Einsätze würden selbstverständlich mit der Kapo abgesprochen, welche bekanntlich das Kommando über den WEF-Einsatz hat.Im Anschluss an die Pressekonferenz zeigten Angehörige von Polizei und Armee gewisse Elemente ihres Alltags, während die hochrangigen Sicherheitsfachkräfte zahlreichen Journalisten Red und Antwort standen.
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