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Einmalig in der Schweiz: 25 Parteien erwägen Umsiedlung aus Brienz/Brinzauls

25 Parteien, bestehend aus Familien, Paaren oder Einzelpersonen, ziehen eine freiwillige Umsiedlung aus dem von einem Bergsturz bedrohten Dorf Brienz in Betracht. Ein vierköpfiges Team kümmert sich um diese einzigartige Aufgabe.

Agentur
sda
30.07.25 - 09:14 Uhr
Ereignisse
25 Parteien ziehen eine Umsiedlung in Betracht: Während der Fels dem Dorf immer näher kommt, wollen Einwohnerinnen und Einwohner Brienz/Brinzauls verlassen.
25 Parteien ziehen eine Umsiedlung in Betracht: Während der Fels dem Dorf immer näher kommt, wollen Einwohnerinnen und Einwohner Brienz/Brinzauls verlassen.
Bild: Gian Ehrenzeller / Keystone

Präventiv umsiedeln ist nicht ganz einfach. Wer kommt für die Kosten auf, wenn noch gar keine Schäden entstanden sind? Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich im Auftrag der zuständigen Gemeinde Albula mit diesen Fragen.

Klar ist, wer weg will aus Brienz, muss sein Zuhause dort abreissen. Erst dann bekommt der oder die Betroffene eine Entschädigung nach dem Waldgesetz. Bis dahin gewähren die Bündner Behörden einen Überbrückungskredit.

25 Parteien – also Familien, Paare oder Einzelpersonen - der insgesamt 80 Einwohnenden von Brienz ziehen eine solche Umsiedlung momentan in Betracht. Da es in der Schweiz keine vergleichbaren Fälle in dieser Grössenordnung gibt, stellt diese präventive Umsiedlung eine neuartige Aufgabe dar.

Eine Familie, die das bergsturzgefährdete Dorf Brienz/Brinzauls verlassen möchte, ist Familie Müller:

Hier sind alle Meldungen rund um den Felssturz Brienz/Brinzauls zu finden:

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