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Die Bahnen sprechen künftig nicht mehr von «Personenunfall»

Die Bahnen passen ab 1. Juli die Kundeninformation an. Neu bezeichnen sie Störungen, welche nicht auf Naturereignisse oder technische Ursachen zurückgehen, als «Fremdereignisse». Dazu gehören auch Personenunfälle. Das soll Nachahmungseffekte vermeiden.

Agentur
sda
15.05.24 - 10:52 Uhr
Ereignisse
Gibt es ab 1. Juli nicht mehr: Information über einen "Personenunfall" auf einer Tafel im Bahnhof Cornavin in Genf. (Archivbild)
Gibt es ab 1. Juli nicht mehr: Information über einen "Personenunfall" auf einer Tafel im Bahnhof Cornavin in Genf. (Archivbild)
Keystone/SALVATORE DI NOLFI

Unter den neuen Begriff fallen neben den Personenunfällen auch Personen oder Tiere in Gleisnähe, Kollisionen mit Tieren oder Polizeieinsätze, wie die SBB am Mittwoch mitteilten. Über Personenunfälle informiert nur noch die mündliche Durchsage im direkt betroffenen Zug.

Bisher erfolgte die genaue Information über entsprechende Vorfälle mündlich und schriftlich auch in den weiteren betroffenen Zügen und in den unmittelbar betroffenen Bahnhöfen. Das fällt ab Juli weg. Auf den Anzeigetafeln taucht nur noch der Begriff «Fremdereignis» auf.

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