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Stärke 4,4 - Erde nahe Syrien und Türkei bebt erneut

Auch mehr als zwei Wochen nach den schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien kommt die Erde in der Region nicht zur Ruhe.

Agentur
sda
22.02.23 - 10:45 Uhr
Ereignisse
Ein Mann fährt mit dem Fahrrad an zerstörten Gebäuden entlang. Nach dem verheerenden Erdbeben am 06.02.2023 in der türkisch-syrischen Grenzregion kommt es immer wieder zu heftigen Nachbeben. Foto: Unal Cam/AP/dpa
Ein Mann fährt mit dem Fahrrad an zerstörten Gebäuden entlang. Nach dem verheerenden Erdbeben am 06.02.2023 in der türkisch-syrischen Grenzregion kommt es immer wieder zu heftigen Nachbeben. Foto: Unal Cam/AP/dpa
Keystone/AP/Unal Cam

Am frühen Mittwochmorgen ereignete sich im östlichen Mittelmeer nahe der Grenze Israels zum Libanon ein Erdbeben der Stärke 4,4, wie das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam und die US-Erdbebenwarte USGS meldeten. Im Irak, der an Syrien grenzt, ereignete sich demnach etwa eine Stunde später ein weiteres Beben der Stärke 4,6. Auch in der Türkei bebte die Erde. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Die Beben hörten nicht auf, sagte die Leiterin des libanesischen Zentrums für Geophysik, Marlene Brax, örtlichen Medien zufolge. Im Untergrund sei weitere Energie gefangen, die nun freigesetzt werde. In der Region grenzen zwei grosse Kontinentalplatten aneinander.

Begonnen hatte die Serie an Erdbeben am 6. Februar, als zwei Beben der Stärke 7,7 und wenig später der Stärke 7,6 die Südosttürkei und den Norden Syriens erschütterten. Darauf folgten nach türkischen Angaben mehr als 6000 Nachbeben.

Am Montag meldete die Erdbebenwarte in Istanbul ein weiteres Beben der Stärke 6,4. Mehr als 48 000 Menschen sind seit der Katastrophe ums Leben gekommen, davon mehr als 42 000 in der Türkei.

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