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Absturz eines historischen Doppeldeckers in Subingen SO: Ein Toter

Absturz eines historischen Doppeldeckers in Subingen SO: Ein Toter

Beim Absturz eines Doppeldeckers in Subingen SO ist am Dienstagabend eine Person ums Leben gekommen und eine Person schwer verletzt worden. Der Unfall mit der historischen Maschine ereignete sich um 20.20 Uhr auf einem Feld am Ortsrand der Gemeinde.

Agentur
sda
vor 1 Woche in
Ereignisse
Beim Absturz eines historischen Doppeldeckers in Subingen SO kam eine Person ums Leben. Eine zweite Person erlitt schwere Verletzungen.
Beim Absturz eines historischen Doppeldeckers in Subingen SO kam eine Person ums Leben. Eine zweite Person erlitt schwere Verletzungen.
Kantonspolizei Solothurn

Ein Rettungshelikopter der Rega flog die schwer verletzte Person in ein Spital, wie die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch mitteilte. Der zweite Insasse verstarb noch auf der Unfallstelle. Die formelle Identifikation der beiden Flugzeuginsassen steht zurzeit noch aus.

Kurz vor 20.25 Uhr hatte die Alarmzentrale der Polizei mehrere Anrufe erhalten. Ein motorisiertes Kleinflugzeug sei auf einer Wiese ausserhalb des Wohngebietes abgestürzt, hiess es. Die Rettungskräfte, Feuerwehren und die Staatsanwalt Kanton Solothurn rückten aus. Der Grosseinsatz dauerte gemäss Polizeiangaben bis nach Mitternacht.

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) leitete eine Untersuchung ein, um den Grund für den Absturz des Kleinflugzeugs zu klären. Die Polizei stellte das Flugzeug sicher. Ein von blick.ch publiziertes Video eines Augenzeugen zeigt, dass die Maschine spiralförmig zu Boden stürzte.

Abstürze mit Doppeldeckern sind in der Schweiz eher selten. Letztmals ist gemäss der Keystone-SDA-Datenbank im Juli 2006 ein solcher Flugzeugtyp in der Schweiz abgestürzt. Der Unfall ereignete sich damals beim Landeanflug auf den Flugplatz Grenchen SO.

Oldtimer-Rundflüge im Angebot

In der Schweiz werden Flüge mit dem Oldtimer-Doppeldecker «Bücker Jungmann» angeboten. Der Kleinflugzeug-Typ war 1935 im Schweizer Militär in Dienst gestellt worden, wo er bis 1971 geflogen worden war. Die maximale Geschwindigkeit beträgt bis zu 350 km/h, wie es auf Aviatik-Websites heisst.

Die Kantonspolizei Solothurn machte auf Anfrage keine Angaben dazu, wo der abgestürzte Doppeldecker gestartet war. In der Region bietet die Segel- und Motorfluggruppe Grenchen, welche die örtliche Flugschule betreibt, Flüge mit dem Doppeldecker an. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA wollte die Flugschule keine Auskunft geben.

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