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WHO: Rauchen erhöht Risiko von schwerer Covid-19-Erkrankung

Die Coronavirus-Pandemie ist ein Grund mehr, mit dem Rauchen aufzuhören - darauf verweist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag, vor dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai.

Agentur
sda
28.05.21 - 10:02 Uhr
Ereignisse
ARCHIV - Raucher halten eine brennende Zigarette in der Hand. Laut WHO erhöht Rauchen das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Foto: Armin Weigel/dpa
ARCHIV - Raucher halten eine brennende Zigarette in der Hand. Laut WHO erhöht Rauchen das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Foto: Armin Weigel/dpa
Keystone/dpa/Armin Weigel

«Das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben ist für Raucher bis zu 50 Prozent höher als für andere», zitierte die Organisation WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. «Mit dem Rauchen aufzuhören ist deshalb das beste, was Raucher tun können, um sowohl ihr Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung zu verringern als auch das Risiko, Krebs und Herz- und Atemwegserkrankungen zu bekommen.»

Weltweit gibt es nach WHO-Schätzungen 1,3 Milliarden Tabaknutzer. Neben Rauchwaren werden auch etwa Schnupf- oder Kautabak konsumiert. Mehr als acht Millionen Menschen sterben jedes Jahr infolge des Tabakkonsums. Darunter sind 1,2 Millionen, die selbst nicht rauchen, aber dem gesundheitsschädlichen Rauch anderer ausgesetzt sind.

Die meisten Tabaknutzerinnen und -nutzer gibt es nach WHO-Angaben in China, rund 306 Millionen.

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