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Wegen Lawinengefahr und Schnee sind mehrere Bahnstrecken gesperrt

Wegen Lawinengefahr und Schnee sind mehrere Bahnstrecken gesperrt

Mehrere Bahnstrecken in der Schweiz sind wegen Lawinengefahr und Schnee am Donnerstagmorgen gesperrt. Zwischen Brienz und Interlaken im Berner Oberland fahren keine Züge, und nach einem Lawinenniedergangs ist die Bahnverbindung nach Zermatt VS gesperrt.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Ereignisse
Mehrere Strecken der Matterhorn Gotthard Bahn sind derzeit wegen Schneefall und wegen Lawinengefahr gesperrt. (Archivbild)
Mehrere Strecken der Matterhorn Gotthard Bahn sind derzeit wegen Schneefall und wegen Lawinengefahr gesperrt. (Archivbild)
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Zermatt ist voraussichtlich noch bis 12.00 Uhr nicht erreichbar. Die Strecke Täsch-Zermatt ist unterbrochen, wie die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) am Morgen mitteilte. Um 10.00 Uhr sollte die Lage neu beurteilt werden. Zermatt ist damit nicht erreichbar, eine Ersatzbeförderung ist laut der Bahnverkehrsinformation nicht möglich.

Ebenso sind wegen Lawinengefahr die Bahnstrecken an der Furka und über den Oberalppass bis Tschamut-Selva GR unterbrochen. Auf beiden Abschnitten gibt es kein Ersatz-Verkehrsmittel. Zwischen Fiesch und Niederwald im Goms fahren wegen starkem Schneefall ebenfalls keine Züge. Auf diesem Streckenabschnitt können aber Ersatzbusse fahren.

Auf der SBB-Linie zwischen Göschen UR und Faido TI verspäteten sich die Züge wegen des starken Schneefalls.

Oberhalb der Bahnstrecke Interlaken-Brienz im Berner Oberland ging am frühen Donnerstagmorgen im sogenannten Hirscherengraben eine Lawine nieder, die bis in den Gleisbereich vordrang. Die Gleise blieben aber unbeschädigt, wie die Bahnbetreiberin, die Zentralbahn, mitteilte.

Sie geht davon aus, dass die Strecke bis Sonntag gesperrt bleibt. Zwischen Brienz und Interlaken verkehren Bahnersatzbusse. Wie der TCS am Donnerstagmorgen auf seiner Internetseite meldete, ist auch die Hauptstrasse am rechten Brienzerseeufer an zwei Stellen wegen Lawinengefahr gesperrt, nämlich bei Niederried und bei Kienholz.

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