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Das Churer Fest 2021 findet nicht statt

Fast neun Monate vor der Durchführung des Stadtfests ist bereits klar: Die nächstjährige Ausgabe des Churer Fests fällt dem Coronavirus zum Opfer.

Südostschweiz
Sonntag, 22. November 2020, 16:30 Uhr Frühe Absage
Im Jahr 2019 wurde das Churer Fest zuletzt durchgeführt. Jetzt ist klar, auch im Jahr 2021 wird es kein Stadtfest geben.
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«Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, aber das Churer Fest 2021 kann - ausgehend von der aktuellen Covid-19-Verordnung des Bundes -  nicht durchgeführt werden.» Dies kommuniziert das Organisationskomitee des Churer Fests.

Der typische und beliebte Charakter des Churer Fests könne nicht gewährt werden: das gemütliche Zusammensein, die Kultur, der Tanz und die Verpflegung. Ebenfalls müsse der Umfang des Fests laut der Mitteilung massiv eingeschränkt werden, um die Gesundheit aller Besuchenden nicht zu gefährden. Die Umsetzung der Schutzkonzepte hätte für alle Beteiligten massive Mehrkosten zur Folge, sagt die OK-Präsidentin Andrea Thür-Suter.


«Kein richtiges Churer Fest»


«Wir sind zum Schluss gekommen, dass es mit diesen Einschränkungen kein Churer Fest mehr ist», sagt die OK-Präsidentin am Sonntagnachmittag gegenüber Radio Südostschweiz. Das 12-köpfige Organisationskomitee könne nicht für die Durchsetzung des Schutzkonzeptes sorgen. «Haben Sie das Bild des Churer Fests vor Augen. Es sind grosse Menschenmengen. Wir können das schlicht und einfach nicht verantworten und wollen nicht zu einem Superspreader-Event werden.», sagt Thür-Suter. Die heutige Ausgangslage hätte das OK veranlasst, nicht mehr weiter an der Ausgabe vom 2021 zu planen.

Der Entscheid sei zusammen mit dem Gesundheitsamt und den städtischen Behörden diskutiert worden. Ebenfalls habe es einen runden Tisch mit einigen Vereinen gegeben. Der Präsidentin tut der Entscheid sehr weh, auch im Hinblick auf die Ausfälle für die Vereine. Die Absage kommt rund neun Monate vor der eigentlichen Durchführung. Das Fest hätte vom 13. bis 15. August 2021 stattgefunden. (nua)

Das ganze Interview mit OK-Präsidentin Andrea Thür-Suter lesen Sie morgen in der Zeitung Südostschweiz.

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