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Überschwemmungen in China - mehr als 200 Tote in diesem Sommer

Durch schwere Überschwemmungen und Regenfälle sind in China in diesem Sommer laut offiziellen Angaben bereits mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.

Agentur
sda
Donnerstag, 13. August 2020, 11:49 Uhr Peking
Die heftigen Regenfälle brachten Überschwemmungen in den Tongnan-Abschnitt des Fujiang-Flusses, wobei auch etwa 180 Hektar Nutzpflanzen zerstört wurden. Foto: Huang Wei/XinHua/dpa
Die heftigen Regenfälle brachten Überschwemmungen in den Tongnan-Abschnitt des Fujiang-Flusses, wobei auch etwa 180 Hektar Nutzpflanzen zerstört wurden. Foto: Huang Wei/XinHua/dpa
Keystone/XinHua/Huang Wei

Zudem sind wirtschaftliche Schäden von knapp 22 Milliarden Euro (178,9 Milliarden Yuan) entstanden. Das berichtete Zhou Xuewen, ein zuständiger Vizeminister für Katastrophenmanagement, am Donnerstag.

Die Überschwemmungen trafen vor allem die grossen Flusssysteme in Zentralchina und im Süden des Landes. Besonders die Provinz Hubei, die schon von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffen war, erlitt durch die Überschwemmungen einen zusätzlichen Schlag. Landesweit kamen den Angaben zufolge 219 Menschen ums Leben oder wurden vermisst.

Die wirtschaftlichen Verluste lagen demnach 15,5 Prozent über dem Durchschnitt der Hochwasserschäden der vergangenen fünf Jahre. Landesweit seien über 50 000 Häuser zerstört worden.

Zuvor hatte die chinesische Regierung mitgeteilt, dass es im Juni im Einzugsgebiet des Jangtse-Stromes in Zentralchina so viele Regenfälle wie seit 1961 nicht mehr gegeben hatte.

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