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Mindestens sechs Todesfälle bei Überschwemmungen in Griechenland

Wärmegewitter mit schweren Regenfällen haben am frühen Sonntagmorgen mindestens sechs Menschen in Griechenland das Leben gekostet. Die Opfer sind nach Angaben des Zivilschutzes ein Kleinkind und fünf Erwachsene. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau wurde gesund gefunden, teilte der Zivilschutz mit.

Agentur
sda
Sonntag, 09. August 2020, 19:58 Uhr Athen
Zwei beschädigte Autos auf einer überfluteten Straße in Politika nordöstlich von Athen. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa
Zwei beschädigte Autos auf einer überfluteten Straße in Politika nordöstlich von Athen. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa
Keystone/AP/Yorgos Karahalis

Hunderte Einwohner seien wegen der Überschwemmungen auf die Dächer ihrer Häuser gestiegen, um sich zu retten, berichtete der staatliche Rundfunk (ERT). Die Lage sei «dramatisch», so der Bürgermeister des am schwersten getroffenen Gebiets Messapia auf der Insel Euböa, Giorgos Psathas.

In dieser Region verbringen Tausende Athener den Sommerurlaub in ihren Ferienhäusern. «Zahlreiche Strassen sind weggespült worden. Sogar mit Traktoren kann man nicht vorankommen», sagte ein Einwohner der Ortschaft Vasiliko dem griechischen Nachrichtensender Skai. Mehrere Autos seien vom reissenden Wasser ins Meer gespült worden. Hubschrauber und Rettungsmannschaften seien eingesetzt worden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen, teilten die Behörden mit.

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