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Nach Randale von Stuttgart sitzen acht Männer in Untersuchungshaft

Nach den Krawallen im süddeutschen Stuttgart vom Wochenende sitzen acht mutmassliche Randalierer in Untersuchungshaft, einer von ihnen wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Ein Richter habe die beantragten Haftbefehle erlassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen.

Agentur
sda
Dienstag, 23. Juni 2020, 10:33 Uhr Stuttgart
Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei haben dutzende gewalttätige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. Foto: Simon Adomat/dpa
Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei haben dutzende gewalttätige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. Foto: Simon Adomat/dpa
Keystone/Simon Adomat

Die Männer im Alter zwischen 16 und 33 Jahren besitzen laut Polizei die deutsche, kroatische, irakische, portugiesische und lettische Staatsangehörigkeit. Ihnen wird Landfriedensbruch vorgeworfen sowie gefährliche Körperverletzung, tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Diebstahl in besonders schwerem Fall. Ein weiterer Haftbefehl war gegen Auflagen ausser Vollzug gesetzt worden.

16 zunächst vorläufig festgenommene mutmassliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen.

Wegen versuchten Totschlags muss sich ein 16-Jähriger verantworten. Er soll während der Randale in der Nacht zum Sonntag einen bereits am Boden liegenden Studenten gezielt gegen den Kopf getreten haben.

In der Nacht zum Sonntag waren Hunderte Menschen durch die zentrale Einkaufsstrasse Stuttgarts gezogen, sie hatten Schaufenster zerstört und Geschäfte geplündert. Nach Angaben der Polizei waren 400 bis 500 Menschen an der Randale beteiligt.

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500 Anarchisten, Randalierer und Verbrecher machten mit und 492 laufen noch frei rum, die pfeifen weiterhin auf den Staat, sie haben ja nichts zu befürchten. Warum wurden nicht viel mehr von diesen Typen festgenommen?