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Glarus setzt eine kantonale Führungsorganisation ein

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass die ordentlichen Abläufen in der Verwaltung des Kanton Glarus nicht mehr wirkungsvoll bewältigt werden können. Der Regierungsrat hat nun per sofort die Kantonale Führungsorganisation eingesetzt.

Südostschweiz
Dienstag, 17. März 2020, 15:30 Uhr Abläufe optimieren
Rolf Widmer, Departementsvorsteher Finanzen und Gesundheit, ist unter anderem Teil der kantonalen Führungsorganisation.
SASI SUBRAMANIAM

Im Kanton Glarus besteht eine Notlage, die mit den ordentlichen Abläufen nicht wirkungsvoll bewältigt werden kann, weil dazu die personellen und materiellen Mittel fehlen, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst.. Zur Bewältigung dieser Notlage werde daher per sofort die Kantonale Führungsorganisation (KFO) eingesetzt. Diese Massnahme deckt sich mit denen des Bundes und zahlreichen anderen Kantonen.

Die Leitung der Kantonalen Führungsorganisation wird durch Rolf Widmer, Departementsvorsteher Finanzen und Gesundheit, Andrea Bettiga, Sicherheit und Justiz, sowie Staatsschreiber Hansjörg Dürst wahrgenommen. Sollte es zu einer Pattsituation kommen, entscheidet der Departementsvorsteher Finanzen und Gesundheit endgültig. Die KFO wird bei Bedarf durch die Leitung angepasst, wobei insbesondere weitere Fachleute aus der kantonalen, der kommunalen Verwaltung oder aus der Privatwirtschaft beigezogen werden können.

Das Organigramm kann hier detailliert angeschaut werden.

Das Coronavirus verbreitet sich in der ganzen Schweiz anhaltend und schnell. Das Ziel der Behörden ist nicht mehr, die Ausbreitung zu verhindern, sondern sie zu verlangsamen und damit die Auswirkungen der Pandemie zu minimieren und insbesondere eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden.

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