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Am Mittwochnachmittag heulen landauf landab wieder die Sirenen

Am (heutigen) Mittwochnachmittag ist es wieder soweit: Für den jährlichen Test heulen in den Schweizer Städten und Dörfern die Sirenen. Überprüft wird zuerst der Allgemeine Alarm und danach der Wasseralarm.

Agentur
sda
Mittwoch, 05. Februar 2020, 08:00 Uhr Bern
Am Mittwoch heulen landauf landab die Sirenen. Wie an jedem ersten Mittwoch im Februar ist in der Schweiz Sirenentest. (Themenbild)
Am Mittwoch heulen landauf landab die Sirenen. Wie an jedem ersten Mittwoch im Februar ist in der Schweiz Sirenentest. (Themenbild)
KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Zunächst signalisieren die Sirenen ab 13:30 Uhr Allgemeinen Alarm: Sie geben einen einen regelmässig auf- und absteigenden Heulton von einer Minute Dauer von sich. Wenn nötig, kann der Sirenentest bis 14:00 Uhr weitergeführt werden. Ausgelöst wird der Allgemeine Alarm unter anderem bei einem schweren Störfall in einem Schweizer AKW.

Parallel zur ersten Auslösung des Allgemeinen Alarms werden sämtliche Kantone über die Alertswiss-Kanäle eine Test-Alarmmeldung verbreiten. Bisher haben nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (Babs) 500'000 Nutzer die App Alertswiss installiert. Diese versendet bei Gefahrensituationen Push-Meldungen.

Etwas später am Mittwoch, ab 14:15 Uhr und bis spätestens 15:00 Uhr, wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen Wasseralarm getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

In der Schweiz werden nach Angaben des Babs etwa 5000 stationäre Sirenen für den Allgemeinen Alarm betrieben. Rund 600 davon können gleichzeitig für den Wasseralarm eingesetzt werden.

Das Babs sorgt in Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und den Betreibern von Stauanlagen dafür, dass die Sirenen auf dem neusten technischen Stand sind und betriebsbereit bleiben. Die Sirenen blieben trotz der Möglichkeiten mit dem Internet das Kernelement für die Alarmierung, nicht zuletzt in der Nacht, schreibt das Babs.

Bei einem echten Sirenenalarm gilt es, das Radio einzuschalten oder sich über die Kanäle von Alertswiss zu informieren. Anweisungen der Behörden müssten beachtet werden. Ausserdem fordert das Babs dazu auf, die Nachbarn zu informieren.

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