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Petra, was machst du ?

Das Sturmtief «Petra» fegte über Graubünden. Der Wind erreichte weit über 120 Stundenkilometer. Es kam im Kanton zu mehreren Schäden.

Südostschweiz
Dienstag, 04. Februar 2020, 10:51 Uhr Sturmtief in Graubünden
SCHWEIZ WETTER STURMTIEF
Die ganze Schweiz war vom Sturmtief betroffen.
KEYSTONE/ URS FLUEELER

Chaos auf den Strassen, Streckenunterbrüche bei der Rhätischen Bahn und Skigebiete, die geschlossen haben. Das sind die Auswirkungen des Sturmtiefs «Petra». Vergangene Nacht hat es gestürmt und gewütet. Laut «Meteo» fegte Petra in den Niederungen mit bis zu 120 km/h. Oberhalb von 2000 Metern gab es Werte von bis zu 150 km/h.

In Davos sah es heute Morgen so aus:

Die Auswirkungen zeigen sich deutlich. Markus Walser, Mediensprecher Kantonspolizei Graubünden, berichtet von 14 Anrufen bei der Einsatzleitzentrale: «Leute meldeten, dass Hindernisse auf den Strassen liegen.» Walser betont, dass es sich aber nur um Sachschäden und keine Personenschäden handle.

Umgefallene Bäume und Steine wurden auf die Fahrbahn geweht. In Zizers konnte eine Signaltafel an der Autobahn A13 dem Wind nicht mehr standhalten. Laut TCS geht der Verkehr aufgrund der Sturmschäden auf der Autobahn zwischen Landquart und Zizers in Fahrtrichtung Chur nur langsam voran.

Der Wind fegte in Zizers eine Singaltafel um.
LESERBILD
Nach dem Sturm müssen die Schäden behoben werden.
SUEDOSTSCHWEIZ.CH

Nicht nur die Strassen sind betroffen. Auch die Rhätische Bahn (RhB) hat mit dem Auswirkungen des Sturms zu kämpfen. Wie Yvonne Dünser, Mediensprecherin RhB erklärt, kam es durch den Sturm zu Streckenunterbrüchen. Aktuell sind folgende Strecken betroffen:

Zurzeit kommt es aufgrund von starken Winden zu Streckenuntebrüchen.
RHÄTISCHE BAHN

Und auch weiter oben, in den Skigebieten hat Petra gefegt. Brambrüesch etwa musste den Betrieb einstellen. Laax hat im Moment nur vier von 28 Anlagen geöffnet. 

Am Nachmittag soll der Sturm weiterziehen nach Osteuropa. Die Temperaturen sinken. Es kann Schneeschauer und Regen bis ins Flachland geben. «Am frühen Morgen liegt die Schneefallgrenze bei rund tausend Metern, sinkt aber im Laufe des Dienstagvormittags noch weiter ab», sagt Meteorologe Luzian Schmassmann gegenüber «SRF». (paa)

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