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Trump kommt ans WEF - sehr wahrscheinlich, ziemlich sicher, also - Jein

Wieder einmal bestätigt eine Quelle den Besuch von US-Präsident Donald Trump am diesjährigen WEF in Davos. Da es sich bei der Quelle um eine offizielle Pressesprecherin des Weissen Hauses handelt, scheint es diesmal tatsächlich eine Bestätigung zu sein. Aber wer weiss das bei Trump schon so genau, solange er es nicht höchstselbst getwittert hat.

Donnerstag, 09. Januar 2020, 09:05 Uhr Weisses Haus bestätigt
SCHWEIZ WEF DAVOS
Kommt er oder kommt er nicht? Aktuell steht die Wahrscheinlichkeit bei über 95 Prozent - schätzen wir.
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Ja, ja - Wir können die ganzen «Donald Trump kommt wieder ans WEF» Schlagzeilen längst auch nicht mehr sehen. Denn die Mutmassungen und Spekulationen dauern seit über einem halben Jahr an:

Aber so funktionieren die Medien halt - und ein Besuch des amtierenden US-Präsidenten in der Schweiz ist dann eben doch eine ziemlich grosse Sache. Darum dann im November die nächste Runde Trump-Gerüchteküche:

Fast schon sicher, dass @realDonaldTrump (das sein offizieller Twitter-Account) nach Davos reisen wird, war sich die Schweizer Medienwelt dann in der Vorweihnachtswoche:

Aber weil man ja auch weiss, dass Trump an einem Tag noch vieles will (Fox News schauen, Cheeseburger essen, wieder Fox News schauen, schlafen), ist das noch keine Bestätigung seines Besuchs. Die kam jetzt aber - scheint es zumindest - von einer offiziellen Sprecherin des Weissen Hauses. Stephanie Grisham soll gegenüber der Nachrichtenagentur Assiociated Press den Besuch Trumps in Davos bestätigt haben. Das vermelden zumindest zahlreiche Schweizer Medien von «20 Minuten» über «FM1today» bis zum «Tagesanzeiger»und der «NZZ».

Allerdings findet man weder auf dem Twitter-Kanal von AP, dem Weissen Haus, der Pressesprecherin, Donald Trump oder einem US-Medienhaus einen direkten Hinweis auf diese Bestätigung. Wir rechnen darum in den nächsten Stunden und Tagen mit einer weiteren - diesmal wirklich ganz hochoffiziellen - Bestätigung von Trumps Besuch. Die kommt dann wahrscheinlich von der Kantonspolizei Graubünden oder Regierungsrat Peter Peyer - oder den bekannten Schweizer Trump-Fans Roger Köppel oder Christian Dorer.

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