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Nach tödlichem Unfall: Hinterlassenen-Rente um die Hälfte gekürzt

Am 17. Juni 2017 kam es zwischen Trin und Tamins zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der Verstorbene Töfffahrer hinterlässt eine Frau und einen minderjährigen Sohn. Den Angehörigen wurde nun von der Unfallversicherung Allianz die Hinterlassenen-Rente um 50 Prozent gekürzt.

Südostschweiz
Montag, 07. Oktober 2019, 13:12 Uhr Verwaltungsgericht gibt Unfallversicherung Recht
Der Unfallfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
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Der Berner Töfffahrer hatte keine Chance, als er am 17. Juni 2017 mit einem Subaru kollidierte. Er verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Verstorbene hinterlässt Frau und Kind. Diesen wurde nun die Hinterlassenen-Rente der Unfallversicherung Allianz um 50 Prozent gekürzt, wie «20min.ch» schreibt.

Die Versicherung begründet dieses Vorgehen gegenüber dem Newsportal wie folgt: Der Verstorbene habe die Verkehrsregeln grob verletzt und sich «bedenkenlos über die Interessen der anderen Verkehrsteilnehmer hinweggesetzt».

Die Hinterbliebenen haben sich gegen diesen Entscheid gewehrt und sind mit ihrem Anliegen vor das Verwaltungsgericht gezogen. Dieses gab der Allianz allerdings Recht, wie es heisst. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Laut dem Anwalt der Ehefrau des Verstorbenen, ist noch offen, ob sie das Urteil an die nächste Instanz weiter zieht.

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