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RhB-Direktor will nicht zu den SBB

Im kommenden Jahr wird ein neuer Chef die SBB führen. Wer es sein wird, ist nach dem gestrigen Rücktritt von SBB-CEO Andreas Meyer noch unklar. Fest steht, dass rund um RhB-Chef Renato Fasciati viele Spekulationen laufen. Er ist seit drei Jahren an der Spitze der «kleinen Roten» und verrät im Interview mit Radio Südostschweiz, wie er dazu steht.

Südostschweiz
Donnerstag, 05. September 2019, 17:18 Uhr Renato Fasciati nimmt Stellung
Renato Fasciati wurde in vielen Schweizer Medien als möglicher Nachfolger erwähnt.
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Renato Faschiati, kommt für Sie ein Wechsel zu den SBB in Frage? 

Nein, ich habe eine riesige Freude und Motivation, Direktor der Rhätischen Bahn zu sein und habe mich entschieden, dass ich dies auch weiterhin sein möchte. Ich möchte mich mit voller Kraft für die grossen Projekte einsetzen, die wir aufgegleist haben.

Sie haben bereits mehrmals erwähnt, dass Sie einen Traumjob haben. Was spricht nebst den Projekten und ihrer Freude an Ihrer Arbeit noch gegen die SBB?

Ich glaube es spricht nichts gegen die Funktion als SBB-Chef. Ich denke, dass es ebenfalls eine anspruchsvolle Tätigkeit ist. Es spricht viel mehr für die RhB. Unter anderem, dass wir in vielen Bereichen den Halbstundentakt einführen dürfen und dass wir die touristischen Produkte ausbauen dürfen. Weiter werden wir das Rollmaterial auswechseln und modernisieren. Ich habe wirklich grosse Lust, die RhB in Zukunft zu führen und die Ziele zu erreichen.

Die SBB haben zurzeit eine schwierige Zeit. Reizt es Sie nicht, ihr zu helfen und die SBB wieder stärker zu machen?

Ich bin überzeugt davon, dass die SBB sehr viele gute und motivierte Menschen haben, die sich täglich dafür einsetzen, dass die Züge fahren und dass die Pünktlichkeit gewährleistet wird. Ich habe sicher nicht das Gefühl, dass sie auf mich angewiesen sind, dass es wieder besser wird. Sie haben eine schwierige Phase, aber ich zweifle nicht daran, dass sie diese überwinden werden. Ich muss mit meinem Führungsteam und meinen Mitarbeitern schauen, dass wir nicht selbst in eine solchen Situation geraten und das ist meine Motivation, mich weiterhin für die RhB einzusetzen.

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Dazu kann ich Hr. Fasciati nur gratulieren, hier in GR /RhB weiss er was er hat und der politische Filz ist weniger gross. Die Zukunft der RhB kann er besser bestimmen und hat bessere Projekte (San. Vereina, neuer Tunnel Davos - Arosa, wintersichere Zufahrt Zernez-Samedan, um nur einige zu nennen.