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Ein «Wind of change» in der Val Lumnezia?

Die Geschichte des Windpark-Projektes im Lugnez ist bewegt. Konkurse prägten die bisherigen Projektierungsgesellschaften. Die Parc da vent Lumnezia SA hat am Montag über Neuerungen informiert und sich von einer ähnlich heissenden Gesellschaft klar distanziert.

Südostschweiz
Montag, 26. August 2019, 18:59 Uhr Windpark-Projekt
Lumnezia Lugnez
Luftbildaufnahme Gemeinde Lumnezia mit Degen im Vordergrund, fotografiert am 15.9.2018.
MARCO HARTMANN

In der Surselva herrsch akute Verwechslungsgefahr: Bei der Lumnezia Energia AG handle es sich nicht um eine Nachfolgegesellschaft, schreibt die Parc da vent Lumnezia SA in einer Mitteilung. Die Lumnezia Energia AG sei auch nicht die Nachfolgegesellschaft der einst konkursiten Parc da vent Lumnezia SA. Dies werde aber von der Lumnezia Energia AG postuliert. Bei den Gründern der Lumnezia Energia AG handle es sich um die um den Auftrag bemühten Lieferanten, wie die Kommunikationsstelle der Parc da vent SA weiter schreibt.

Rauer Gegenwind

Das Projekt eines Windparks im Gebiet Alp da Lumbrein- Um Su-Scharls hat in seiner relativ kurzen Geschichte bereits zweimal Schifftbruch erlitten. Genauer gesagt hat die erste der beiden Projektierungsgesellschaften, die Altaventa Surselva AG, im Jahr 2016 Insolvenz angemeldet. Nicht anders erging es vor etwas mehr als einem Jahr der Parc da vent Lumnezia SA. In einem damals in die Haushalte der Val Lumnezia gestreuten Flyer hiess es, dass die Zahlungsunfähigkeit eines Aktionärs für deren Konkurs verantwortlich gemacht werde. Nach einem Obergerichtsentscheid werde Guido Schönenberger wieder Besitzer der Aktien des insolventen Aktionärs der Parc da vent Lumnezia SA. Damit sei die Gesellschaft wieder voll funktionsfähig und bleibe vor Ort im Einsatz. Auch die Surselva Tourismus distanzierte sich vor einem Jahr in der Zeitung «Südostschweiz» vom Projekt. Es seien «unnatürliche Infrastrukturen», sagte Verwaltungsratspräsident Simon Osterwalder damals.

Endlich Aufwind?

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werde das Projekt am 1. Oktober der Bevölkerung vorgestellt. Am 24. November wird in der Gemeinde Lumnezia eine Abstimmung durchgeführt. Spricht sich das Volk dann für den Windpark aus, werde mit dem Umweltverträglichkeitsbericht weitergefahren. (ham)

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Wow, welch eine grosse Intelligenz legen wir Menschen an den Tag.
Wir zerstören unsere unberührte Natur und unseren Lebensraum für Windräder.
Dazu Pumpen wir tonnen an Stahlbeton in den Boden, um einen Sockel für die Windräder zu erstellen.
Holzen rings um Wald dafür ab (Sockelplatz, Strassen, Waldschneisen…), Wald, der CO2 bindet und in Sauerstoff, unseren Lebensstoff, umwandelt.
Verbrauchen Unmengen an CO2 bis das Windrad an Ort und Stelle ist (Transport, Wege für die Wartung, Materialgewinn…) und die Energie-Transportleitungen erstellt sind.
Verschandeln damit das Aussehen der Umgebung und erzeugen eine Unruhe und einen Lärm, welche die Menschen und die Tiere beeinflusst.
Dabei müssen wir dann darauf achten, dass die Windräder bei Starkwind abgeschaltet wer-den, da sie sonst zu viel Energie liefern und zerstört werden oder bei zu wenig Wind bzw. Flaute liefern sie keine Energie.
Wer bekommt die echten Nutzwertanalysen solcher Gebilde zu sehen? Die von den Konzer-nen vorgestellte ist sicherlich positiv!
Und das Alles, damit wir noch mehr e-Scooter in den Städten platzieren können, die so unnö-tig wie ein Kropf sind und von den Menschen bei Ende der Fahrt mitten im Weg stehen gelas-sen werden.
Die Yuppies mit Ihren e-Autos umher heizen und erzählen können, dass Sie etwas für die Umwelt tun (Verlagerung der CO2 Produktion ins Ausland).
Weil ein paar Konzerne, ihre Idee den Menschen als glorreich verkaufen und die grün ange-hauchten Menschen alles Glauben, ohne einmal das Ganze zu hinterfragen.
Wow, der Verstand des Menschen ist wirklich auf dem untersten Niveau und lässt sich kom-plett für dumm verkaufen.
Die normalen Bürger werden geimpft, dass wir den Klimawandel verursachen, ein Phänomen, dass es seit Anbeginn der Erde gibt.
Sie werden beschuldigt, dass Sie es sind, die die Erde ausbeuten und zerstören, dabei sind es Grosskonzerne die dies verursachen und den Menschen durch Werbung dazu treiben, im-mer mehr zu wollen.
Und die Regierungen der Welt schauen zu und machen teilweise auch noch mit.
Wir halten den Untergang der Menschheit sicherlich nicht auf, wenn wir durch solche Massnahmen noch mehr unseres Lebensraumes zerstören.