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«Die Regale im Volg sind halb leer»

Nach dem Felssturz von vergangenem Montag ist die Gemeinde Avers für eine Woche komplett abgeschnitten. Momentan wird eine Luftbrücke für die wichtigsten Transporte eingerichtet. Eine Anwohnerin berichtet von ihrem Alltag im abgeschnittenen Tal.

Südostschweiz
Mittwoch, 14. August 2019, 17:33 Uhr Aus dem abgeschnittenen Avers
Das Tal zeigt sich auch ohne Verkehrszugang gelassen.
LADINA LUZI

Die Averserstrasse zwischen Innerferrera und Cresta ist voraussichtlich bis nächste Woche gesperrt. Die Felsbrocken, welche am Montag auf die Strasse donnerten, lassen die Gemeinde Avers mit den Orten Cresta und Juf von der Umwelt abgeschnitten.

Eine Anwohnerin, die momentan eingeschlossen ist, ist Ladina Luzi. Die 24-Jährige ist Tochter eines Averser Bauern und Stundentin. Gegenüber Radio Südostschweiz erzählt sie von ihrem Alltag im eingeschlossenen Tal.

Laut der letzten Zählung des Kantons wohnen 169 Personen in der Gemeinde Avers. Avers umfasst ein Gebiet von 9309 Hektaren und ist in acht Fraktionen unterteilt. Der hinterste Weiler des Tales ist Juf auf 2126 Metern über Meer. Es ist die höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung Europas.

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