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Der gebändigte Wildbach von Linthal und Rüti

Am 24. August 1944 verwüstete der Durnagel die Ebene von Rüti und Linthal in nie gekanntem Ausmass. Ein Augenschein nach 75 Jahren.

Seit Tagen war es drückend heiss. Alles lechzte nach Regen. Wetterleuchten erhellte die Nacht des 24. Augusts. Die Uhr zeigte 23.49 Uhr. Ein dumpfes Rollen und donnerndes Krachen. Stromausfall. Eine knappe Viertelstunde dauerte das unheimliche Getöse. «Ist es ein Bergsturz am Kilchenstock oder tobt der Durnagel?», fragten sich die Menschen in der Schreckensnacht von Rüti. Feuerwehrleute versuchten, zu den Bewohnern der Kosthäuser durchzudringen, versanken knietief in Wasser und Schlamm.

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