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Die Waldbrandgefahr steigt

Die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr micht mehr als «mässig», sondern «erheblich». In Graubünden kann die Gefahr aufs Wochenende hin gar «gross» sein.

Südostschweiz
Donnerstag, 25. Juli 2019, 15:20 Uhr Graubünden und Glarus
Die heissen Temperaturen trocknen die Wälder aus.
GL.CH/M. FREI

Es geht auf den Nationalfeiertag hin. Kein Wunder also, warnt die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus vor Feueraktivitäten im Freien. Laut einer Mitteilung hat sich die Gefahrensituation so verschärft, dass sie Stand Donnerstag als «erheblich» eingestuft wird. Der Kanton blickt voraus: Bei erheblicher Waldbrandgefahr sind Feuerwerk und Himmelslaternen zwar noch erlaubt. Im Hinblick auf den 1. August wird empfohlen, freiwillig darauf zu verzichten.

In den nächsten Tagen werden Gewitter erwartet, deren Niederschlagsmenge lokal sehr unterschiedlich ausfallen kann. Grundsätzlich halte das schöne Sommerwetter aber an und die Waldbrandgefahr bleibe erheblich, mit ansteigender Tendenz. Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die Lage am Montag, 29. Juli, im Hinblick auf den 1. August 2019 neu. 

Nur in der Höhe mässige Gefahr

Die sehr hohen Tagestemperaturen haben auch in Graubünden die Flur- und Waldbrandgefahr weiter ansteigen lassen. In fast allen Regionen Graubündens ist die Waldbrandgefahr erheblich, wie das Amt für Wald und Naturgefahren auf seiner Homepage festhält. Einzig in den höher gelegenen Tälern ist die Gefahr «mässig». 

Bis zum Einsetzen von Niederschlägen werde die Waldbrandgefahr weiter ansteigen. Lokal könne am Wochenende die Gefahr sogar «gross» sein. Der Umgang mit Feuer und Raucherwaren hat daher gemäss Amt unbedingt mit grosser Vorsicht zu erfolgen. 

Übrigens: Das Steigenlassen von Himmelslaternen (auch Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- oder Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen genannt) ist in Graubünden ganzjährig verboten.

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