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Baukran-Unfall im Churer Bahnhof ging ein Missverständnis voraus

Im November des vergangenen Jahres kam es in Chur zum Zusammenstoss eines Schienenkrans mit einem Schweissrolli. Eine Untersuchung hat ergeben: Ursache war ein Missverständnis zwischen dem Maschinisten und dem Lokführer.

Südostschweiz
Mittwoch, 10. Juli 2019, 17:42 Uhr Sust-Bericht
Die Untersuchung zum Baukran-Unfall beim Bahnhof Chur ist beendet.
SYMBOLBILD/MARCO HARTMANN

Freitag, 23. November 2018. Kurz nach 5 Uhr stosst ein Schienenkran während Bauarbeiten mit einem Schweissrolli zusammen. Der Baukran springt aus der Schiene und behindert den Bahnverkehr im Bereich des Churer Bahnhofs während Stunden. Verletzt wird glücklicherweise niemand.

Über ein halbes Jahr nach dem Unfall herrscht Klarheit über den Hergang. Die Rede ist von einem Missverständnis zwischen dem Maschinisten und dem Lokführer über den Ablauf eines Manövers. Gemäss einem am Mittwoch veröffentlichten und von der Nachrichtenagentur zitierten Bericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust befand sich der Schienenkran nicht in korrektem Betriebszustand. Er war nicht gesichert. In der Folge hätten sich die Bremsen gelöst und es kam zum Zusammenstoss mit dem Schweissrolli.

Die SBB werde bei der Überarbeitung des Bedienerhandbuchs überprüfen, einen Hinweis auf die Gefahr des Entlaufens des Schienenkrans zu platzieren. Weitere Untersuchungshandlungen erübrigen sich aus der Sicht der Sust, wie die sda weiter schreibt. Damit sei die Untersuchung abgeschlossen.

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