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E-Mobil-Rallye macht wieder Halt in Graubünden und Glarus

Die World Advanced Vehicle Expedition, kurz «Wave» wird wieder durch Graubünden und Glarus fahren. Rund 60 E-Fahrzeuge, darunter auch E-Bikes und E-Motorräder, stehen dieses Jahr am Start.

Südostschweiz
Dienstag, 11. Juni 2019, 11:42 Uhr World Advanced Vehicle Expedition
Zum 10. Geburtstag führt die E-Rallye durch die ganze Schweiz.
PRESSEBILD

Am Montag, 17. Juni, macht die «Wave» in Chur und Flims Halt. Und auch über den Klausenpass und durch Glarus wird die Fahrt gehen. Es ist die zehnte Ausgabe der World Advanced Vehicle Expedition und diese wird mit einer Tour de Suisse gefeiert, die durch alle 26 Kantone der Schweiz führt, wie das Bündner Amt für Energie und Verkehr mitteilt.

Teilnehmen werden rund 60 E-Fahrzeuge, darunter auch E-Bikes und E-Motorräder. Neben dem Siegespokal streben die E-Mobilisten laut Mitteilung vor allem ein Ziel an: Sie wollen zeigen, dass die E-Mobilität eine saubere und alltagstaugliche Art der Mobilität ist und damit eine sinnvolle Lösung für unsere Zukunft. Zu diesem Zweck fänden auch in Chur und Flims Info-Treffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung statt. Auch müssen die Fahrerinnen und Fahrer sicherstellen, dass die während der «Wave» verbrauchte Energie mit Solarenergie ins Netz eingespeist wird.

So sieht da Programm aus

Am Sonntag, 16. Juni passiert die «Elektromobililtäts-Welle» von Altdorf her kommend den Klausenpass und durchquert den Kanton Glarus Richtung Zürichsee und Zürcher Unterland. Die Etappe endet in Bülach, von wo aus die Fahrzeuge am Montag, 17. Juni dann den Weg durch die Ostschweiz und Liechtenstein nach Graubünden unter die Räder nehmen.

Laut Plan werden die ersten Fahrzeuge um 13:45 Uhr den Alexanderplatz in Chur erreichen. Nach einem Schulevent mit Start um 14:00 Uhr erfolgt etwas später die offizielle Begrüssung. Die ersten Fahrerinnen und Fahrer nehmen um 16:30 Uhr den Weg wieder unter die Räder, damit sie um 17:00 Uhr das Etappenziel in Flims erreichen. Bevor die Reise am nächsten Tag weiter ins Tessin geht, präsentieren die Fahrerinnen und Fahrer ihre E-Fahrzeuge den Flimser Schülern. (rac)

Wie es um die E-Mobilität in Graubünden neben wem «Wave» steht, will die Standeskanzlei in einem Film zeigen:

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Und von wo kommt der Strom, den die Wagen zum Aufladen der Batterien brauchen?. Ich denke, wenn der Run auf Elektrisch betriebene Autos so anhält, können die AKWs nicht abgeschalten werden. Oder fahren wir mit dreckigem Strom aus dem Ausland? So lange die Entwicklung der wiederaufladbaren Batterien stagniert, sehe ich keinen Grund die AKWs noch 20 Jahre länger in Betrieb zu lassen. Und die NAGRA sollte die Entscheidung für ein Endlager nicht ins das nächste Jahrhundert verschieben, sondern mutig einen Ort zur Lagerung herbeiführen.