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Zugfahren in Graubünden ist sicher

Die Rhätische Bahn ist sicher unterwegs. In den vergangenen beiden Jahren ereigneten sich zwar einige Unfälle, Verletze gab es dabei aber keine.

Südostschweiz
Montag, 08. April 2019, 17:00 Uhr Keine Verletzten in zwei Jahren
Die Rhätische Bahn ist sicher unterwegs – hier bei Fideris.
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Unsere Geschwindigkeit ist nicht so hoch, entsprechend verzeichnet die Rhätische Bahn (RhB) bei Unfällen vor allem Blechschäden, wie RhB-Mediensprecherin Yvonne Dünser auf Anfrage von Radio Südostschweiz sagte.

Lediglich zwei Betriebsunfälle und keine Verletzten verzeichnete die kleine Rote in den vergangenen zwei Jahren. Dazu kamen zwölf Zusammenstösse mit Autos und einer mit einem Bus. Sie alle endeten jeweils «nur» mit Sachschaden.

Die Mitarbeiter seien auf das Thema Unfall sensibilisiert worden in den vergangenen Jahren. So würde sich das Personal auf verschiedenen Kanälen informieren und Meldungen erstatten, so Dünser.

Auffallend sind die zahlreichen Unfälle in Le Prese, wo die Strasse und die Geleise parallel zueinander verlaufen. «Dort sind wir quasi als Strassenbahn unterwegs. Ortsunkundige würden immer wieder überrascht», sagt Dünser. Mit einer Ampel wurde die Situation etwas entschärft. Weitere Ampeln würden bei bevorstehenden Ersatz von Schienen bei Nebenstrassen montiert und die Situation weiter verbessern.

So sicher die Bahn auf ihrem 384 Kilometer langen Streckennetz für uns Menschen auch ist, Begegnungen zwischen der kleinen Roten und Tieren enden pro Jahr für 200 bis 300 Wildtiere tödlich. Dies auch, weil in schneereichen Wintern Wild gerne auf dem Trassee der RhB läuft, um schneller vorwärts zu kommen. (so)

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