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Glarner Ärzte unterliegen mit Lohntrick vor Bundesgericht

Sich selber Dividende statt Lohn auszahlen und damit Sozialabgaben sparen. Mit diesem Trick sind zwei Glarner Ärzte beim höchsten Gericht abgeblitzt. Sie müssen nun nachzahlen.

Zwei Glarner Ärzte haben 2008 ihre Praxis zu einer Aktiengesellschaft gemacht. Mit einer bemerkenswerten Folge: Verdienten sie vorher je zwischen 300 000 und 500 000 Franken pro Jahr, so waren es nachher nur noch rund 140 000 Franken. Darüber hinaus schütteten sie sich aber eine Dividende von je 250 000 Franken aus. Unter dem Strich für die Ärzte also kein grosser Unterschied. Ganz anders aber für die Ausgleichskasse: Auf Dividenden müssen im Gegensatz zu Löhnen keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden. Diese Beiträge brachen also regelrecht ein.

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