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ANU trifft sich mit den Münstertalern

Die Ergebnisse der Luftmessungen von 2018 im Vinschgau (Südtirol) beunruhigen die Bündner Nachbarn.

15.03.19 - 19:28 Uhr
Ereignisse
Mals
Da liegt etwas in der Luft. Pestizide verbreiten sich weiter als bisher angenommen.
ARCHIV / MAYK WENDT

Die Resultate belegen nicht nur, dass in der Region Pestizide in der Luft sind, sondern auch, über welche Distanzen sie verfrachtet werden. So konnten noch auf 1600 Metern in einem Seitental bei Mals Pestizide in der Luft nachgewiesen werden, also weit von den Obstplantagen entfernt.

Die Val Müstair liegt in unmittelbarer Nachbarschaft von Mals. Der Naturpark Biosfera Val Müstair hat nach Bekanntgabe dieser Ergebnisse das Amt für Natur und Umwelt (ANU) kontaktiert. Wie Hanspeter Lötscher auf Anfrage bestätigte, gibt es demnächst ein Treffen zwischen den Vertretern vom ANU und den Münstertalern. Lötscher ist der Verantwortliche für Immissionsmessungen Luftschadstoffe, Ozon, Feinstaub, Klimaschutz. Laut ihm gab es in Graubünden bisher noch keine Messungen, um Pestizide in der Luft zu erfassen. «Wir müssen uns zuerst über die Messtechniken informieren.»

Fadrina Hofmann ist als Redaktorin für die Region Südbünden verantwortlich. Sie berichtet über alle gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen, die in diesem dreisprachigen Gebiet relevant sind. Sie hat Medien- und Kommunikationswissenschaften, Journalismus und Rätoromanisch an der Universität Fribourg studiert und lebt in Scuol im Unterengadin. Mehr Infos

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