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Party à la Bollywood

Die Bachelor-Party des indischen Liebespaares Akash Ambani und Shloka Mehta in St. Moritz sorgt für Gesprächsstoff. Hochrechnungen ergeben, dass am Ende wohl eine Rechnung von vier bis sechs Millionen Franken ins Haus flattern wird.

Südostschweiz
Donnerstag, 14. Februar 2019, 04:30 Uhr Kosten in Millionenhöhe
Das riesige Zelt steht auf der «Zirkuswiese» in St. Moritz Bad und ist für Touristen und Einheimische unübersehbar.
ARCHIVBILD, RUTH SPITZENPFEIL

Vom 23. bis 25. Februar gastiert Indiens High Society in St. Moritz. Und das alles, weil sich ein schwerreiches indisches Liebespaar im März das Ja-Wort gibt. Anlässlich der Hochzeits-Party der beiden Turteltauben Akash Ambani und Shloka Mehta wird nämlich im Engadin ein ganz schönes «Tamtam» veranstaltet.

Allein die Anzahl Gäste, und was deren Unterbringung kosten wird, ist ein Hingucker:

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Ein riesiges Zelt bei der «Zirkuswiese» in St. Moritz Bad ist nur eine von mehreren Locations. Sogar eine Art Chilbi soll es für die internationalen Gäste geben. Dabei ist die Miete des Areals geradezu ein Schnäppchen. Diese kostet wenige hundert Franken, bestätigt Fabrizio D'Aloisio von St. Moritz Tourismus gegenüber «Blick.ch».

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Dass das Ganze einiges kostet, ist klar. Klar ist aber auch – Geld spielt hier keine Rolle. Wir haben gerechnet und sind auf eine Gesamtsumme von vier bis sechs Millionen Franken gekommen. Basierend auf den Recherchen von «Blick.ch» kostet alleine das Catering inklusive Zelt über 1,5 Millionen Franken – «ohne Extrawürste», sprich konversvativ gerechnet.

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SO schreibt:
"Die 850 Gäste werden mit Privat-Jets nach St. Moritz geflogen."
Gesundheitstourismus (Stille statt Lärm; Luftkurorte, Reine Luft, Love is in the Air – statt Fuel Nanochemicals Aluminium & Co.)?
Klimaschutz?
Den Kommentar des neuernannten Qualitäts-Chefredaktors und Qualitätsjournalisten Thomas Senn des Provinz-Monopolblattes Südostschweiz finde ich nur wieder skandalös:
Obwohl bereits die Native Americans erkannten, dass man Geld nicht essen kann, sehe ich bei Senn Hofknicks vor dem Kapital, Habachtstellung vor den Hab(en)sburgern:
Senn: "Heute beschweren sich die 
St. Moritzer seltsamerweise über den Lärm, den die Festgemeinde machen wird.
Und dann wollen (die Inder) auch noch Geld ausgeben. Lastwagenladungsweise Nötli unter die Leute bringen.
(Einladung an die Inder ins Glashaus Somedia), Parkplätze direkt vorne dran. Wir hier im Glashaus haben abgestimmt. Und sind uns einig: Liebe Inder, wir nehmen euch!"
Toll, Thomas Senn, Ihre Mentalität (im Glashaus sitzend eingequetscht zwischen Autobahn und Waffenplatz) und die Inder – Jet(set)-Flugplätze, Zirkuszelt-billigteurer Klimbim-Tand angesichts eines niedergehenden Planeten – das passt zueinander, gell?
Sie wissen, was zählt.
Zusatzfrage: Wann gönnt sich GR endlich ein Konkurrenzmedium dessen, was ich Qualität nenne?