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Lawinensprengung verschüttete Fahrzeuge

Die ausgelöste Lawine oberhalb von Davos Dorf vom Dienstagmorgen fiel grösser aus als erwartet. Während die Staubwolke einigen WEF-Soldaten «nur» nahe kam, wurden zwei Fahrzeuge unter den Schneemassen verschüttet.

Südostschweiz
Donnerstag, 17. Januar 2019, 04:30 Uhr Davoser Galerie
Die kontrollierte Lawinensprengung in Davos wurde für zwei Fahrzeuge zum Verhängnis.
PHILIP WYSS

Eingangs Davos Dorf ist am Dienstag aus Sicherheitsgründen eine Lawine durch eine Sprengung ausgelöst worden. Obwohl die Lawine weiter donnerte als erwartet, bestand keine Gefahr, wie der Verantwortliche der Gemeinde bereits am Dienstag gegenüber Radio Südostschweiz sagte. Nun stellte sich heraus, dass zwar keine Personen zu Schaden gekommen sindjedoch zwei Fahrzeuge verschüttet wurden.

Keine Rettung möglich

Bei den zwei verschütteten Fahrzeugen handelt es sich um solche der Accola Davos GmbH, wie André Kraske, Sprecher der Bündner Behörde gegenüber «suedostschweiz.ch» erklärte. Das Unternehmen ist für die Schneeräumung rund um den Davoser See verantwortlich und parkiert die Firmenfahrzeuge jeweils in der Nähe der Salezer-Galerie.

Aufgrund der akuten Lawinengefahr konnten die Firmenfahrzeuge nicht mehr rechtzeitig abgeholt werden – es bestand bereits eine Strassensperrung. «Wir wollten dann keinesfalls das Risiko eingehen und die Fahrzeuge trotz der Strassensperrung holen», bestätigt Valérie Favre Accola auf Anfrage von «suedostschweiz.ch». Deshalb hätte ihr Mann Paul Accola entschieden, in Kauf zu nehmen, dass die Fahrzeuge eventuell verschüttet werden.

Ungewissheit unter der Schneedecke

Wo die beiden Firmenfahrzeuge genau liegen – also ob unter der Schneemasse oder eventuell auch im See – sei zurzeit noch unklar, so Kraske. Eine Beurteilung und Entscheidung, wann die Suche nach den verschwundenen Autos unternommen wird, stehe zurzeit auch noch nicht fest. Das weitere Vorgehen werde gemeinsam von der Kantonspolizei, der Gemeinde Davos und dem Lawinendienst besprochen. Für die Accola Davos GmbH heisst es deshalb abwarten und hoffen, dass es nicht Frühling wird, bis die Autos auftauchen. Letzten Endes habe es aber keine Personenschäden gegeben und dies sei in solchen Situationen wichtiger, beurteilt Favre Accola das Geschehene. (can)

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